drama plus minus eyecandy

In der ersten Folge passiert so viel, dass sogar mir erfahrenem K-Dramahasen schwindelig wird. Als stünde man inmitten eines Feuerwerks.

Dazu muss ich vielleicht erläutern, dass ich Yoo Yun Suk bisher nicht als den Schauspieler erlebt habe, der mich mit seiner Spielkunst beeindruckt hätte, aber dieses Projekt hat das Potential meine Meinung zu ändern. Han Suk Kyu, obwohl schon länger im Geschäft, ist ein noch unbeschriebenes Blatt für mich, weder habe ich eines seiner Dramen gesehen noch einen Film. Verbleibt bei den Hauptakteuren nur noch Seo Hyun Jin, von ihr habe ich immerhin ein Drama gesehen, aber das ist lange her und sie hatte wohl nur eine kleinere Rolle, an die ich mich nicht erinnern kann. Für alle drei Hauptdarsteller also viel „Spielraum“, wenn es darum geht mich beeindrucken zu wollen.

Zu Beginn des Dramas erfahren wir von Kang Dong Joo, ein Jugendlicher, der nach dem Tod seines Vaters in der Notaufnahme des Krankenhauses in dem sein Vater verstarb randaliert. Er wird von einem Arzt „stillgelegt“ im wahrsten Sinne des Wortes. Bu Yong Joo heißt der Arzt, der ihm einen Rat mit auf den Lebensweg gibt. Die Ärzte, die er verurteilt, weil sie einen VIP-Patienten vorzogen, obwohl sein Vater früher im Krankenhaus war und ebenfalls in kritischem Zustand. „Werde ein besserer Mensch als sie.“

Das ist was Kang Dong Joo antreibt. Seine Mutter führt ein Teigtaschenlokal und Dong Joo lernt, er schließt die Schule ab, er beginnt Medizin zu studieren. Er erhält seine erste Stelle als Assistenzarzt an dem Krankenhaus, in dem sein Vater starb. Er ist ein „kleines“ Arschloch, oder auf dem besten Weg ein Fachidiot zu werden. Er gibt nicht nach im Klinikalltag, macht sich unbeliebt, weil er gewisse Dinge, wie die des Kaffeeholens, nicht als seine Aufgabe ansieht. Seo Hyun Jin ist auf dem Weg ihre Facharztausbildung zu beenden. Sie ist Dong Joos „Sunbae“, aber auch ihr verweigert er den gewissen Respekt, der in der Krankenhaushierachie jedem abverlangt wird. Sie erteilt ihm eine Lektion und lässt ihm alle Patienten der Kategorie „exorbitantes Arschloch“ zuteilen. Er kämpft sich durch, selbst das wortwörtliche „Arschloch“ ist dabei. (Gegessen haben sollte man vielleicht vorher!)

Hyun Jin beeindruckt Dong Joo wie kein anderer es zuvor vermochte durch ihre Leidenschaft, mit der sie ihren Beruf ausführt. Er verliebt sich in sie und macht ihr kurz darauf ein Liebesgeständnis. Als sie von einem Vorgesetzten wegen unprofessionellen Vorgehens an einem Patienten gemaßregelt wird, findet er sie später weinend in einem Lagerraum. Er geht auf sie zu und küsst sie. Es ist klar zu erkennen, dass Hyun Jin mit sich und ihm kämpft. Auf der einen Seite imponiert ihr der zielorientierte junge Arzt, auf der anderen Seite erfahren wir etwas später, sie ist bereits in einer Beziehung mit einem der anderen Ärzte.

Spät am Abend sehen wir Hyun Jin am Haupteingang des Krankenhauses stehen, sie wartet während es in Strömen regnet. Dong Joo sieht sie und geht auf sie zu, er wiederholt sein Geständnis, dass er sie liebt, und setzt noch einen drauf, dass er sie küssen und mit ihr schlafen will. Hyun Jin ist verunsichert und niemand kann es ihr verwehren, auch wenn man es Dong Joo abnimmt, dass er von ihr fasziniert ist, aber die Bestimmtheit mit der er seine Wünsche kundtut. Lässt erkennen, dass er zum einen nicht viel Erfahrung hat, was Zwischenmenschliches angeht und Feingefühl auch nicht Dong Joos Stärken zählt. Seine Stärke ist zu erkennen wenn er etwas will und darin einen Weg zu finden es zu bekommen.  Hyun Jin weißt ihn darauf hin, dass sie ihm bereits gesagt hat, sie wäre in einer Beziehung und das stellt sich als wahr heraus, als Dr. Moon vorfährt um sie abzuholen.

Während der Fahrt steckt er ihr einen Ring an den Finger und sie erzählt freimütig, dass ihr heute ein  jüngerer Mann seine Liebe erklärt hat. Und schlimmer noch für sie ist, dass sie für einen Moment ins Schwanken geraten sei. Dr.Moon geht nicht weiter darauf ein, sondern legt den Gang ein um weiterzufahren, als ein Lkw in die Fahrerseite des Wagens kracht. Beide kommen zurück ins Krankenhaus. Sie auf einer Trage, ihr „Verlobter“ auf zwei Beinen. Während Dr. Moon darauf drängt, Hyun Jins Untersuchung sofort durchzuführen, scheint Dong Joo keine andere Wahl zu haben, als dem Arzt Folge zu leisten. Erst als Hyun Jin zu sich kommt, erzählt sie davon, wie Dr. Moon seinen Kopf an der Fensterseite angeschlagen hat und dies dringend untersucht werden solle, sie selbst hätte nur äußere Verletzungen davon getragen. Also macht sich Dong Joo auf um Dr. Moon zu finden und entdeckt ihn im Treppenhaus, offensichtlich mitten in einem Streit mit einer der Krankenschwestern. Die Schwester hat bei der Einlieferung von Hyun Jin den Ring an deren Finger entdeckt und ihre Schlüsse daraus gezogen. Dong Joo ist so verärgert, dass der Mann, der die Frau, in die er sich verliebt hat von ihrem Verlobten scheinbar schon vor der Ehe betrogen wird, dass er ihn nicht mehr untersuchen will. Als er sich wieder auf den Weg zu Hyun Jin machen will folgt Dr. Moon ihm. Um im nächsten Moment zusammen zu brechen. Offensichtlich hatte er eine Hirnblutung, niemand kann ihm helfen und so stirbt er in den Armen der Schwester.

Hyun Jin liegt noch immer auf der Station, als die Trauerfeier und Beisetzung für Dr. Moon abgehalten wird. Irgendwann nutzt sie die Chance und verlässt die Klinik ohne Abschied. Alle Kollegen und vor allem Dong Joo versuchen immer wieder sie zu erreichen, aber Hyun Jin scheint wie vom Erdboden verschluckt. Von Dr. Moons Affäre weiß sie nichts und so macht sie sich Vorwürfe, dass sie überlebt hat und er nicht. Wir sehen noch, wie sie beim Wandern aus Unachtsamkeit ins Rutschen gerät und unsanft zwischen Bäumen landet. Zusätzlich zu ihren noch nicht auskurierten Wunden vom Autounfall kommt jetzt noch ein lädierter Knöchel hinzu, der sie am Weitergehen hindert. Durch den Schein ihrer Taschenlampe wird sie von „Meister Kim“ entdeckt, der sie wieder zusammenflickt. Sie beschließt in dessen Krankenhaus zu bleiben, ohne je wieder Kontakt mit ihren Kollegen von früher zu treten.

Fünf Jahre später.

Dong Joo hat seine Ausbildung am Krankenhaus abgeschlossen und erhält einen festen Arbeitsvertrag, sein Pech ist nur, dass der Professor vor Ort einen Sohn hat, der auf derselben Stufe wie Dong Joo steht, was seine Ausbildung angeht. Dong Joos Vorteil, er war der beste seines Jahrgangs, landesweit. Dafür hat man als Sohn des Klinikchefs andere Pluspunkte und braucht sich deshalb weniger anzustrengen. Eines Tages wird Dong Joo die OP eines VIP-Patienten zugeschoben. Er sieht das große Risiko den Patienten zu verlieren, wäre es geringer hätte schließlich auch der Filius des Professor die OP durchführen können. Man sagt ihm die Erfolgsquote läge bei 30 Prozent, aber als er das Skalpell angesetzt hat erkennt er, dass es nicht einmal 5 Prozent sind. Wenig später stirbt der Patient auf dem Tisch. Zur Strafe wird Dong Joo in ein kleines Krankenhaus versetzt. Man könnte sagen, wäre er weniger ehrgeizig, oder auch nur etwas „schlauer“, was die Hauspolitik angeht, hätte er diese Operation ausschlagen können. Denn sie diente zu nichts anderem als den Weg für den Sohn des Chefs frei zu machen.

Als er bei der Klinik, die einsam und verlassen in einem Waldgebiet liegt und mehr an ein Horrorhaus, denn an ein Krankenhaus erinnert ankommt, entschließt er sich das Ganze zu vergessen. Er fährt zum nächsten Ort geht in ein Spielkasino und betrinkt sich an der Bar. Während er seine Kündigung auf die Rückseite seines Versetzungsschreibens notiert. Hört er hinter sich jemanden nach Atem ringen. Vom Alkohol benebelt geht er von einem Herzinfakt aus und beginnt den Mann zu reanimieren. „Meister Kim“ kommt dazwischen und es kommt zum ersten „Duell“ zwischen den beiden Ärzten.

Es passiert so einiges, und das ist noch nicht einmal die Hälfte, denn ich habe auch wenn es nicht so scheint viele Details ausgelassen. Ich bin jedenfalls drin in der Geschichte … Ich denke, ich verrate auch nicht zu viel, wenn ich verrate, dass sich Dong Joo und Hyun Jin in jener „Klitsche“ von Klinik wiederbegegnen.

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