drama plus minus eyecandy

Wahr ist, nach Folge 16 war ich endgültig so frustriert, ich wollte aufgeben. Wollte – deutet darauf hin, ich habe es nicht getan. Aber ich war wirklich sehr dicht dran. Die Besetzung war ganz gut, die Ausführung hat mich Nerven gekostet und es schien kein Ende nehmen zu wollen …

Gut, die letzten beiden Folgen haben es …

geschafft mich mit dem Drama zu versöhnen.

Denn, auch wenn ich die Geschichte verfolgt habe, emotional hat es mich nicht wirklich abgeholt.

Yoon Jung Eun, die Verursacherin von Noh Euls großer Familientragödie war für mich ein Charakter, der sowas von nach am Reißbrett entworfen gerochen hat, dass er, in diesem Fall sie, den wenigsten Tiefgang hatte und sei es nur, weil sie auf Grund von Daddys fettem Geldpool und Beziehung einfach nicht untergehen konnte. Es ist als trüge sie ständig eine Rettungsweste mit einer Trillerpfeife dran – bei Pfiff erfolgt sofortige Rettung. Das arme reiche Mädchen hatte wegen ihres Vaters gar keine Chance Fehler zu entwickeln, sie ist und bleibt perfekt, so oder so ähnlich sagt sie es auch. Perfekt bedeutet aber leider auch langweilig.

Deswegen haben wir ja auch das Problem wieder einmal zwei Männer zu haben, deren Herz für dasselbe Mädchen schlägt – Noh Eul.

Auch mit dem inneren Kampf der Mutter von Shin Joon Young konnte ich nicht immer was anfangen. Aber vielleicht wurde das hier gebraucht um am Ende eine größere Entwicklung vorweisen zu können.

Dieses hin und her. Dieses voreinander Geheimhalten. Versteckspielen.

Hat sich irgendwann so nach Stagnation angefühlt, die hätte sich Joon Young für seinen Tumor gewünscht.  Nach Folge 16 war ich schließlich so entnervt, ich wollte nicht mehr einschalten. War das alles an Langeweile, was hier geboten würde? Würden die nächsten 4 Folgen im gleichen Schema F laufen wie die 4 davor und die 4 davor?

Dann habe ich es doch nochmal versucht …

2 Folgen lalala und dann …

2 absolut traumhafte Folgen. Dramaturgisch, bildlich, darstellerisch hat das Drama in den letzten Folgen geliefert was ich die ganze Zeit für das Melodram vermisste.

Hier eine richtige Wertung zu geben finde ich schwer.

Ich habe bei der Serie gelitten, aber nicht mitgelitten, was mir lieber wäre, denn davon leben doch schwermütige Geschichten.

Ich habe mich deshalb zu einem Vergleich hinreißen lassen.

THE SPRINGDAY OF MY LIFE aus 2014 hat eine ähnliche Thematik ist 16 Folgen kurz, das Drama würde ich UNCONTROLLABLY FOND vorziehen, jederzeit, auch wenn es weder einen Kim Woo Bin noch einen Im Joo Hwan hat. Dafür genau wie in diesem Drama eine „Leading Lady“, die mehr im Musikgeschäft Zuhause ist, Choi Soo Young von Girls‘ Generation.

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