drama plus minus eyecandy

HEART TO HEART war mein Wohfühldrama über viele Wochen und als man dann einen zusätzlichen Konflikt in die Geschichte einbaute hätte ich das zusätzliche Drama nicht unbedingt gebraucht. Denn in den letzten Wochen war es auch bei mir ziemlich turbulent und HEART TO HEART war irgendwie zu meinen alltagstauglichen „Pflaster“ geworden, das mich einigermaßen für die Wochenenden „wundversorgt“ hat.

Es hat große Chancen auch langfristig ein Lieblingsdrama zu sein …

Selbst mehrere Monate später, als ich meine Einleitung zu diesem Text lese bin ich der gleichen Meinung. Auch wenn die Geschichte manchmal etwas „unlogisch“ schien, rein objektiv betrachtet, und jeder hat dabei seine ganz eigenen Stolpersteine, liebe ich einfach mein Pärchen, für das ich immer wieder einschalten würde.

++++* Choi Kang Hee (Cha Hong Do) und Chun Jung Myung (Ko Yi Suk) , haben einfach ein dermaßen gutes Timing und ich liebe ihre „Chemie“

Ich bekenne, ich habe eine Schwäche für „kauzige“ Charaktere und dieses Drama war voll davon.

Nichts ist wie es scheint.

Während Ko Yi Suk eine Familie (Großvater, Mutter, jüngere Schwester, Vater taucht etwas später auf und die Hausangestellten um sich hat), gibt es in Cha Hong Dos Leben nur ihren „Freund und Helfer“ Lee Jae Yoon und ihre „Großmutter“.

Zunächst scheint Yi Suks Leben reich, seine Familie, sein Lebensstil, sein Job als Psychologe und Autor. Er scheint eine gute Partie, sehr fürsorglich gegenüber seiner Familie. Erst langsam zeichnet sich ab, dass all das eine Belastung für Yi Suk ist, nicht umsonst lebt er in seiner eigenen Wohnung, nicht ohne Grund kann er persönliche Nähe nicht ertragen. Nähe kostet ihn Anstrengung, auf die er sich nach Möglichkeit nicht einlässt, aber es braut sich etwas zusammen in seinem Leben, das auf einmal am „seidenen Faden“ hängt.

Hong Do, bricht in sein Leben wie eine Naturgewalt, auch wenn sie sich kaum mit anderen Menschen unterhalten kann und sich am häufigsten in ihren eigenen vier Wänden aufhält.

Hong Dos Einfluss auf ihn, ist ihm, dem Psychologen unerklärlich, denn Hong Do entspricht in keiner Weise seinem Beuteschema. Sie ist scheu, nervös, unsicher, versteckt sich unter mehreren Kleiderschichten und nicht zuletzt unter ihrem Helm.

Yi Suk in seinem großspurig zur Schau getragenen Selbstbewusstsein beschließt ein Experiment mit Hong Do zu machen, ihr zu „helfen“.

Nicht viel mehr ist es für ihn. Und Hong Do revanchiert sich indem sie ihn überrascht und ihm unter die Haut geht.

Denn Hong Do erkennt ihrerseits, wie einsam Yi Suk ist und dass sein Auftreten mehr Schein als Sein ist, etwas das sonst höchsten seiner Kollegin und Psychiaterin auffällt. In ihm schlummert die Überzeugung für seine Familie stark sein zu müssen, für sie da zu sein, die Verantwortung zu übernehmen. Mit Hong Do lernt sich Yi Suk mehr und mehr selbst kennen.

Und dann bricht ein Geheimnis aus der Vergangenheit zutage. Bei dem sich zeigt, dass Hong Do damals als ein Unglück in Yi Suks Familie geschah dabei war. Jeder in Yi Suks Familie möchte aus ganz eigenen Motiven „seine/ihre“ Vergangenheit ruhen lassen. Keiner möchte von Hong Do daran erinnert werden, sie ist in seiner Familie unerwünscht. Einzig seine kleine Schwester freut sich für ihren Bruder, wenn auch nicht ganz uneigennützig hat sie sich doch in den Kopf gesetzt Jang Doo Soo zu erobern.

Hong Do und Yi Suk trennen sich, was sie für das Beste halten. Eine Kopfentscheidung, aber nicht für lange, denn es ist eben nicht gut, für keinen von Beiden. Die ausweichenden Antworten der Familienmitglieder genügen ihnen nicht und bald erfahren sie die ganze bittere Wahrheit, die seit Jahren von einem großen Wust an gut gemeinten Lügen verdeckt wurde.

Aber ihre Liebe ist stark und sie sind nicht mehr länger die schwachen Kinder, denen die ältere Generation ihre „Wahrheit“ aufzwingen können, sie sind reif und erwachsen genug die echte Wahrheit zu akzeptieren und neu anzufangen und ermöglichen so der ganzen Familie einen Neuanfang.

 

Ich mochte dieses Drama, weil es Charaktere zeigte, die sich zwar beeinflussen lassen, aber nach etwas Überlegung eigene Entscheidungen treffen. Eben nicht stillschweigend die Entscheidung der Älteren akzeptieren, die das Wort von Großeltern oder Eltern nicht klaglos hin nehmen. Nein, sie beugen sich nicht, auch wenn es einen Moment so aussieht. Die Figuren sind sehr menschlich gezeichnet mit ihren Stärken und Schwächen.

Lobend erwähnt:

Lee Jae Yoon, als Polizist und Hong Dos erste Liebe Jang Doo Soo

Ahn So Hee, als kleine Schwester von Yi Suk, Ko Se Ro, die sich in Lee Jae Yoon verliebt und hartnäckig daran arbeitet eine Schauspielerin zu werden und Jae Yoons Braut

Überhaupt war die ganze Besetzung wunderbar anzusehen, ich habe fast jeden Moment dieses Dramas genossen und dort wo es weh tat, tat es das auf seine eigene spezielle Weise.

 

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