drama plus minus eyecandy

Vermerk: Dieser Post war noch nicht eingeplant, aber beim Durchlesen fiel mir auf, dass er so gut wie fertig war, also habe ich ihn mal in die Freiheit entlassen.

Es ist immer so eine Sache, wenn ein Drama mit den Zutaten: Romanze, Mystery und Thriller „gemixt“ wird. Welche Zutat wohl den Hauptanteil einnimmt? Nach zwei Folgen …

Für eine Romanze – bislang zu viel Vorgeschichte, die zwangsläufig erzählt werden muss um dem Zuschauer überhaupt näher zu bringen, was er da anschaut.

Für ein Mystery-Drama – Mystery steht für mich eigentlich für ein übernatürliches Ereignis oder etwas das unerklärlich ist … Nun, was passiert mag vorübergehend unerklärlich sein, auf lange Sicht hoffe ich jedoch es folgt eine Aufklärung …

Für einen Thriller – braucht es Spannung, Spannung, Spannung und dazu braucht es viele Dinge, die sich im Idealfall ergänzen um eine geniale Story zu erzählen …

 

Und im Idealfall könnte dieses Drama für Spannung sorgen, vielleicht nicht die offensichtliche, aber die unterschwellige …

Lee Hyun ist ein geniales Kind, er hat eine mathematische Begabung und die Fähigkeit Verknüpfungen wahr zu nehmen. Ein helles Köpfchen möchte man meinen. Aber als in der Nachbarschaft immer wieder tote Tiere gefunden werden und Hyuns Vater bedrückende, weil teils surreale Kinderbilder findet und Hyun sagt er habe sie gemalt kommen dem Vater Bedenken auf. Als Psychologe hat er es zweifellos mit zu vielen Kriminellen und Schwerstverbrechern zu tun gehabt, wie sonst lässt es sich erklären, dass er den Jungen isoliert im Haus versteckt, ohne Kontakt zur Außenwelt nur er selbst unterrichtet und versorgt ihn. Wen will er schützen? Hyun, sich selbst, den kleinen Bruder Min, oder die Welt da draußen?

Eine schreckliche Tragödie widerfährt der Familie. Hyuns Vater wird von einem Massenmörder im eigenen Haus umgebracht. Der kleine Bruder Min läuft nach draußen und als Hyun nach ihm sucht findet er ihn nicht. Hyun verliert über dem Erlebten sein Gedächtnis. Die Suche nach Min verläuft im Sand und auch der Täter wird nie gefunden …

Hyun wird zum Profiler und lebt zeitweise in den USA, ab und zu ist er in Korea, er ist ein erfolgreicher Buchautor und Kriminologe (wenn ich das mal so nennen darf). Gibt Vorlesungen und hat einen gewissen Status in der „Szene“.

Cha Ji Ahn hat schon als Kind ein „Auge“ auf Hyun geworfen, denn so wie sein Bruder ist ihr Vater verschwunden und ward nie wieder gefunden weder tot noch lebendig. Inzwischen ist sie Polizistin und so kreuzen sich Hyuns und ihr Weg auch auf professioneller Ebene, denn auf nichtprofessioneller Ebene könnte man sie als eine Stalkerin bezeichnen. Sie verfolgt jeden seiner Schritte. Alles inklusive, Zeitungsausschnitte, Fotos, …

Beide sind sie getrieben davon ihre Lieben wieder zu finden. Doch Hyun hat fast keine Erinnerungen mehr an seine Kindheit. Und Ji Ahn weiß nicht ob sie hoffen soll, dass ich Vater tot oder am Leben ist. Lebt er noch dann hätte er sie wohl einfach im Stich gelassen und ist er tot möchte sie wissen wie es passiert ist. Wurde er ermordet? Und was wurde aus Min, Hyuns Bruder? Erging es ihm wie seinem Vater, oder ist er noch irgendwo da draußen und sucht seinerseits nach seinem großen Bruder?

Sehr subtil angelegt, die Charaktere und ihre Psyche liegt klar im Vordergrund im Gegensatz zu MASK spielt dieses Drama etwas mehr mit der Langsamkeit und obwohl es jede Menge Info gibt über die Figuren hat man nie das Gefühl von einem D-Zug gestreift zu werden. Selbst die Extreme der Verbrechen scheinen so ruhig und nüchtern vermittelt, wie sie Hyuns Persönlichkeit wohl am nächsten kommen. Sachlich, mit dem Kopf analysiert, interessant wird es werden, wenn sein Herz involviert wird, ob er weiter seinen kühlen Kopf bewahren kann.

Ich mag diese „Erzählweise“, ja und in gewisser Weise erinnert es mich etwas an BEYOND THE CLOUDS/ FULL SUN, aber das ist nur so eine Gefühlssache, damit will ich nicht sagen, dass sich die Geschichten gleichen. Ich werde definitiv weiter schauen, wenn mein Kalender wieder großzügiger zu mir ist.

 

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