drama plus minus eyecandy

Jetzt hat das K-Dramaland tatsächlich zwei Damen die für spezielle Gerüche etwas übrig haben. Wobei „Das Mädchen, das Gerüche sehen kann“ gerade zu Ende geht/gegangen ist.

ORANGE MARMELADE ist aber gerade erst angelaufen und auch, wenn es nicht die Anziehungskraft wie VAMPIRE PROSECUTOR besitzt, hat es immerhin einen gewissen Charme vorzuweisen, den ich in BLOOD vermisst habe, zugegebener Maßen habe ich von letzterem nicht so viel gesehen.

Der Handlungsbogen für die ersten beiden Folgen wurde für mich etwas ungünstig angelegt, für den Zuschauer hervorragend. Nur ich mache ja gerne neugierig auf Dramen ohne zu viel davon preisgeben zu wollen, wenn die Sachen schon im Vorfeld bekannt wurden, erzähle ich auch mal im Detail. Hier jedoch bekommt man immerzu kleine „Leckerlis“, und die will ich nicht vorweg nehmen, denn sie sind maßgeblich für den Spaß beim Zusehen.

Das mit dem Spaß nicht falsch verstehen, es handelt sich nicht um eine Komödie.

Fangen wir mit dem Soundtrack an, der immer wieder die Stimmungen der Figuren gekonnt auffängt. Das wir schon bald eine Schulband erleben dürfen freut mich irgendwie, seit SHUT UP! FLOWER BOY BAND bin ich da auf Entzug.

Fangen wir mit den Vampiren an.

Sie können kein Sonnenlicht ertragen, deshalb bekommen sie ein Sonnenschutzmittel injiziert immer wieder, ein Impfmittel, das länger hält haben sie wohl noch nicht gefunden. Wunden, die von Sonnenlicht ausgelöst werden heilen weniger gut und langsam.

Es gibt eine Art Vampirzirkel, der für die Verteilung der Mittel sorgt und auch eine Art eigenes Gericht hat, das dafür sorgt, das Vampire, die sich nicht an die Gesetze der Menschen, oder/und die der Vampire halten entsprechend bestraft werden.

Vampire tarnen ihr Essen als Tomatensaft, Erdbeersaft oder Wein. Normales Essen vertragen sie nicht und können es nicht bei sich behalten.

Vampire schwitzen nicht bei körperlicher Anstrengung und haben stärkere Kräfte als Menschen, Wunden heilen bei ihnen in Sekunden. Aber sie dürfen ihre speziellen Kräfte nicht ge- und vor allem missbrauchen, denn dann geht es ihnen an den Kragen und der Vampirzirkel steht gleich wieder auf der Matte. Frei nach dem Motto „Big Brother is watching you!“

Vampire leben nicht öffentlich in der Gesellschaft, wer Mitglied in der Gesellschaft sein will schafft das nur in dem er seine Zugehörigkeit zum Volk der Vampire geheim hält.

Das sind die Grundinfos, die man vielleicht wissen sollte.

Unser Mädchen, dem ein gewisser Duft die Sinne vernebelt ist Baek Ma Ri, die mit neuer Identität die letzten beiden Schuljahre hinter sich bringen will ohne noch einmal die Schule zu wechseln. Sie spielt Gitarre und singt gerne, aber nicht unbedingt in der Öffentlichkeit, denn schließlich will sie um keinen Preis auffallen.

Jung Jae Min ist die Ursache des Duftes oder genauer, sein süßes Blut, ist es. Er geht in dieselbe Klasse wie Ma Ri und ist außerdem Klassensprecher. Jae Min lebt alleine seit sein Vater gestorben ist. Mit seiner Mutter steht er auf Kriegsfuß spätestens seitdem sie einen Vampir geheiratet hat. Dieser Vampir ist auch noch Lehrer an der Schule. Nach der Hochzeit seiner Mutter hat er das Gitarrenspiel aufgegeben, weil es ihr gefallen hat. Und als Pubertierender hatte er keine bessere Idee. Er wollte einfach nichts mehr tun, was ihr in irgendeiner Weise gefallen könnte. Aber eigentlich hat er sich selbst einer Freude beraubt, das merkt er als er Ma Ris Kompositionen findet und sie nachspielt. Überhaupt fühlt er sich irgendwie zu Ma Ri hingezogen, auch wenn sie scheinbar gar nichts von ihm wissen will, was mächtig an seinem nicht allzu kleinen Ego kratzt.

Han Shi Hoo ist ein „kleiner“ Vampir, der nach einem „Ausflug“ in die Fernsehwelt vom Vampirzirkel gemaßregelt wird. Er landet auf derselben Schule wie Ma Ri und steht ihr zur Seite als sie Hilfe braucht. Er kennt sie von früher und erinnert sich auch an eine Begegnung mit Jae Min, der sich ganz offensichtlich nicht erinnert.

Ahn Kil Kang spielt Ma Ris Vater und sorgt für die nötigen Lacher im Drama, denn das Leben als Vampir unter Menschen verlangt schon einiges ab. Immer alles unter Kontrolle zu halten ist gar nicht so einfach. Für ein Jugenddrama finde ich es bisher sehr unterhaltsam. Es kommt ihm zugute, dass die Folgen nur 45 Minuten haben, da ist etwas mehr Drive dahinter.

Dann schauen wir mal wie das Ding sich weiterentwickelt und ob Ma Ri dem Drang Jae Min zu beißen auf Dauer widerstehen kann …

 

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Kommentare zu: "… mehr zu ORANGE MARMELADE (Einstieg)" (2)

  1. Also ich fand die ersten beiden Folgen interessant, die dritte hat aber vieles wieder zunichte gemacht. Wenn die vierte die nicht rettet, bin ich wohl raus.

    • Könnte mir auch passieren, denn unter anderem war mir die Romanze etwas zu platt eingefädelt …
      Schreibe gerade an meinem ersten Eindruck von MASK, das könnte selbst mir der ich sonst bei zu viel Drrrrraaaaaaaama immer etwas auf Distanz geht gefallen.

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