drama plus minus eyecandy

Darüber, dass ein Drama einmal zu wenig Musik oder Soundeffekte benutzt habe ich mich bis jetzt, soweit ich weiß noch nie beschwert, es könnte also das erste Mal sein, dass ich das Gefühl habe – es fehlt was.

Ich habe lange auf dieses Drama gewartet, wegen der Besetzung, weniger wegen des Themas. Eins kann ich vorwegnehmen mit den ersten beiden Folgen hat mich die Produktion noch nicht als festen Zuschauer gewonnen. Warum ..?

Die erste Erkenntnis, vieles im Drama steht noch am Anfang, die einzige Tatsache, die wir bisher haben, dass sich Ha Dae Chul als „reifer“ Teenager in Yoo Min Hee verliebt hat und an seinen Gefühlen hat sich über die Jahre nichts geändert.

Zu Dae Chuls Vorgeschichte, sein Vater taucht nach zig Jahren wieder auf und drängt den wenig erfolgreichen Schüler dazu sich auf den Hosenboden zu setzen und eine Laufbahn als Staatsanwalt einzuschlagen. Papa Ha erzählt, ihm sei ein Patent gestohlen worden, er selbst wurde ruiniert, seine Frau hat ihn verlassen und hat ausgerechnet den Mann, der für seinen Untergang verantwortlich ist geheiratet. Auch diese Familie hat einen Sohn und der ist – Trommelwirbel – auch Staatsanwalt, Kang Hyun Woong.

Angestachelt von seinem Vater versucht Dae Chul dessen Wunsch nach Rache zu erfüllen, aber es ist nicht einfach mit seiner Bildung und fehlendem Vitamin B Karriere zu machen. Deshalb benutzt er eine Maske, wie sie Luchadores benutzen, mexikanische „Wrestler“. Er hat ein gewisses Talent für den Sport, dem der Onkel von Min Hee nachgeht und bei dem er vor Jahren einen „Testkampf“ absolvierte um Min Hee zu beeindrucken. Außerdem hat der Onkel versprochen, sollte er gewinnen hätte Dae Chul sein Einverständnis Min Hee zu daten. Wovon Min Hee natürlich nichts wissen will und den denkwürdigen Satz von sich gibt: „Wenn du einmal Staatsanwalt bist, werde ich nochmal darüber nachdenken …“

Dae Chul hat dieses, in seinen Augen, „Versprechen“ nicht vergessen. Allerdings schafft er es in den ersten zwei Folgen nicht irgendwelche Pluspunkte bei Min Hee zu sammeln. Oder, sollten wir sagen, nicht wissentlich, denn er gibt ihr mit einem unregistrierten Handy Tipps per SMS. Die Min Hee durchaus zu schätzen weiß, lediglich die hinzugefügten Herzchen machen sie nervös. Sie fragt selbst ihren Onkel, ob unter ihren zahlreichen Verehrern nicht ein „schwerer“ Fall war, dem eine solche Form des Stalkens zuzutrauen sei.

Über Min Hee wissen wir nicht so viel, außer dass sie schon sehr früh daran gedacht hat zur Polizei zu gehen. Sie wächst bei ihrem Onkel auf, ihre Mutter ist gestorben, oder schlimmeres … Wahrscheinlich ist sie das Produkt einer Vergewaltigung, das wiederum geht jetzt etwas ins Spekulative, denn es wurde nur angeschnitten, würde jedoch erklären warum Min Hee so versessen ist die Gesetze zu „nutzen“, wie man sie braucht um den Opfern gerecht zu werden.

So sehr ich diese Drama herbeigesehnt habe, ich fürchte so richtig packen könnte einen das Drama frühestens ab der vierten Episode, ob ich es noch weiter schaue wird meine freie Zeit bestimmen. Es ist auf alle Fälle ein Langsamstarter, der durchaus mehr Musik verdient hätte um etwas mehr Atmosphäre zu schaffen. Die erste Folge mit den jungen Schauspielern war schön anzusehen, aber sie hat es nicht geschafft, die nötige Spannung aufzubauen, wahrscheinlich weil auch die Geschichte um Dae Chuls Vater einige Häppchen offeriert, aber dennoch viel übrig lässt, was es später zu entdecken gilt.

Potential ist vorhanden, Geduld braucht es wohl auch, …

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