drama plus minus eyecandy

Lee Dong Gun ist ein Schauspieler, der wohl mit die traurigst dreinblickenden Augen überhaupt zu bieten hat. Zu Lee Yu Ri kann ich nicht viel sagen, sie hat, habe ich mir sagen lassen bei COME! JANG BO RI sehr überzeugend gespielt, bei diesem Drama bin ich jedoch glaube ich schon in der ersten, maximal zweiten Folge hängen geblieben. Lee Re macht das Set von insgesamt 3 Lees komplett.

Eine Mutter, die mit einer tödlichen Erkrankung diagnostiziert wurde hatte ich letztes Jahr schon mal und zwar in MAMA. Das war allerdings ein Familiendrama und hatte einen komplett anderen Grundton.

Hier hat die Mama, Cha Mi Rae, „Eier“, um es mal flappsig zu formulieren. Sie ist Ärztin ging zum Studium in die USA und hat dafür ihren Freund, Han Yeol, verlassen, das ist zehn Jahre her. Jetzt ist sie frisch diagnostiziert mit einem inoperablen Tumor und überlegt wer der geeignete Papa für ihre Tochter Sarang sein kann. Und da fällt ihr niemand besseres ein als ihr Verflossener.

Der hat jedoch den Frauen abgeschworen seit sie ihn damals verlassen hat. Er hat kein Vertrauen in sich selbst, was Beziehungen, noch was die Frauen anbelangt. Ihre Tochter Sarang ist 9, man kann immerhin vermuten, dass er durchaus der leibliche Vater sein könnte. Es wird jedoch in den ersten 6 Folgen nicht wirklich beantwortet. Aber es ist im Rahmen der Möglichkeiten, denn es gibt durchaus Ähnlichkeiten bei den Hobbys von „Vater und Tochter“.

Sarang hat ihre ganz eigene Auswahl: Dr. Shin, Dr. Shin, Dr. Shin … Der jüngere Kollege von Mama, den die Kurze ziemlich gut um den Finger wickeln kann, ein äußerst wichtiger Punkt, wenn es darum geht sich einen guten Vater auszusuchen.

Aber ihre Mutter hat ein Prinzip, wenn ihr etwas nicht zu 100 Prozent zusagt, dann wird es entweder nicht gemacht oder rigoros geändert bis es hundertprozentig ist. Ganz oder gar nicht, das ist es, was sie auch ihrer Tochter vermittelt. Han Yeol ist nirgendwo im Leben bei 100 Prozent angekommen. Außer vielleicht in einer Sache, dass Cha Mi Rae ihn mit ihren Vorstellungen vom gemeinsamen Leben direkt über die 100 drübergehen lässt und ihn auf 180 bringt, wenn die Scala für ihn dort enden würde. Ich weiß, wie ich mich fühlen würde, wenn jemand mir vorschlagen würde für 3 Monate Vater-Mutter-Kind zu spielen, in meine Wohnung einziehen und praktisch so ziemlich jede Spur meines bisherigen Lebens inklusive der Daten auf meinem PC beseitigen würde. (Da gibt es dieses Ding, genannt Tür, genau da würde ich ihn wieder durch jagen.)

Realitätsnähe ist bei dem Drama nicht zu erwarten, eine Ärztin, die einen Tumor hat, deshalb schon mindestens einmal in Ohnmacht gefallen ist führt eine riskante Operation an einem Spitzensportler durch? Eine Frau für die es nur 100 Prozent oder nichts gibt?  Das war der fetteste Fauxpas, den dieses Drama mir zu schlucken gab. Nein, stimmt nicht ganz, auf den anderen will ich nur nicht eingehen, das muss man, wenn man will selbst erleben.

Dennoch ist das dynamische Spiel der Hauptfiguren durchaus unterhaltend, oder abschreckend, manchmal beides. Ich kann mich nach 6 Folgen immer noch nicht recht entscheiden. Bleib ich dabei oder nicht? Zum Glück für das Drama bin ich nicht Cha Mi Rae, bei mir braucht es keine 100 Prozent, …

Mal sehen ich habe immer noch Hoffnung, denn es gibt auch schönes Geplänkel, das ich durchaus mag. Auch, wenn Väter sich balgen wie Primaner und Mütter wieder in pubertäres Verhalten zurückfallen. Und die Kinder manches Mal die besseren Erwachsenen sind.

Es ist kein einfacher Prozess eine Familie zusammenwachsen zu lassen.

Es braucht Zeit und Geduld etwas, das sich das Drama bei Folge 6 selbst nicht gönnt.

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