drama plus minus eyecandy

MONDAI NO ARU RESTAURANT, „ein Restaurant mit vielen Problemen“ der Titel scheint vielleicht noch untertrieben, wenn man etwas in die Serie eingetaucht ist.

Bin ich rückfällig geworden, schaue ich wieder mehr? Ja und nein.

Wann immer ich etwas Neues starte, ist entweder eine andere Serie zu Ende oder ich pausiere und gebe damit ein anderes Drama kurz- oder langfristig auf.

Ich habe eine echte Affinität zu Restaurant- bzw. Café-Serien, und Japan hat dabei immer die Nase vorne gehabt. Die Standards für Nahrungsmittel sind anders als in Deutschland ziemlich hoch, Japan mag eine Industrienation sein, aber die Ernährung hat einen viel größeren Stellenwert, als bei uns. Das ist natürlich auch japanischen Traditionen und dem Familiensystem geschuldet.

Start: 15.01.2015

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FujiTV

Episoden: 10

Ausstrahlungsjahr: 2015

Tanaka Tamako – Maki Yoko

Monji Makato – Higashide Masahiro

weitere Besetzung:

Nikaido Fumi, Takahata Mitsuki, Matsuoka Mayu, Usuda Asumi, YOU, Suda Masaki, Yasuda Ken, Tayama Ryosei, Fukikoshi Mitsuru, Sugimoto Tetta, …

Regie – Namiki Michiko, Kato Yusuke

Drehbuch – Sakamoto Yuji

Komödie (mit ernstem Hintergrund)

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Tanaka Tamako, hat ihren Traumjob, allerdings nicht in einer Traumfirma. Denn hier werden Frauen nicht als gleichwertige Partner gesehen, sondern drangsaliert, von ihren Leistungen profitiert und honoriert werden dafür durchweg die männlichen Kollegen.

Als Tanaka Tamako davon erfährt, dass eine Freundin, die ebenfalls in der Firma arbeitet Opfer einer sexistischen Demütigung durch die Führungsebene geworden ist. Flippt sie aus und „verübt“ ein „Attentat“ auf die Verantwortlichen. Sie wirft hin. Ihr Freund, der durch sie einen Job in der Firma bekommen hat hintergeht sie und so verliert sie nicht nur ihre Arbeit. Sie „erklärt“ ihrer alten Firma den Krieg, als sie auch ein Bistro eröffnet, gegenüber dem von ihr konzipierten Bistro in dem ihr Ex-Freund Chefkoch ist. An ihrer Seite Frauen, die von der Gesellschaft, ihren Männern, ihrer Familie, ihren Arbeitgebern aussortiert und als „unbrauchbar“ abgestempelt wurden.

Können sie gegen den finanziell gut ausgestatteten Goliath, als kleiner David unter freiem Himmel auf dem Dach eines mehrstöckigen Hauses ohne Fahrstuhl bestehen?

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