drama plus minus eyecandy

Auch, wenn dieses Drama bereits am 27. Dezember 2014 zu Ende ging, habe ich es erst in 2015 abgeschlossen. Ich bin noch unschlüssig, ob ich für 2014 eine Nachlese mache. Das wird sich zeigen. Schauen wir aber erst zurück auf die koreanische Band, die von Hard-Rock auf „Kraut-Rock“ umstieg und darauf hoffte endlich den Durchbruch zu schaffen …

Wenn die Komik abrutscht in Klamauk und dabei sehr flach und derb wird habe ich ein Problem. Südkorea scheint diesen Humor zu lieben, denn ich bin ihm schon in mehr als einem Drama begegnet. Solange die Mischung stimmt, ist es für mich zumindest erträglich und meistens funktioniert es hier. Immerhin habe ich bei MODERN FARMER ganze zweimal pausiert. Bei 50 Folgen würde mich das nicht wirklich bedenklich stimmen, bei 20 Folgen jedoch bringt es mich etwas ins Grübeln. Was soll ich darüber schreiben?

Irgendwie, ist es wie eine Anthologie, denn wenn man die einzelnen Stränge der Geschichte herunter bricht, kommen die einzelnen Figuren zum Vorschein – lauter kleine Kurzgeschichten.

Zu Beginn fand ich es schön, dass man mehr und mehr über jeden erfuhr, aber irgendwann war die Vergangenheit von allen erzählt und dann ging es um die Gegenwart und wohin das Ende steuern sollte und hoppla, da war es dann auch schon vorbei. Auch, wenn das Tempo der einzelnen Folgen in sich stimmig war, das Tempo zum Ende hin passte nicht so recht, es erschien mir beinahe lieblos. Und irgendwie hat es sich selbst des Charmes beraubt, der es immer wieder geschafft hatte mich doch zum Schauen zu verführen, wo ich doch noch so viel anderes in der Zeit hätte erledigen können.

Bin ich enttäuscht? Irgendwie schon!

Kann ich es weiter empfehlen? Nur an echte Fans und Leute die zu viel Zeit haben, beziehungsweise, wenn man gezwungenermaßen im Bett oder auf der Couch liegt. Als Zeitvertreib während man seinen Körper wieder auf Vordermann bringen muss, ist es bestimmt nicht übel, denn als kleines Lach-Vitamin hier und da tut es seinen Dienst.

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