drama plus minus eyecandy

Sind es die rosaroten Zeiten, die in diesem Drama überwiegen werden oder die dornenreichen? Eins ist sicher, irgendwie bin ich froh keine koreanische Mutter zu haben, denn die sind hier sehr anstrengend. Nicht nur die erste, sondern auch die zweite Generation und ob die dritte auch so wird? Wer weiß.

Lee Jang Woo (I DO, I DO) durfte hier wieder recht unschuldig werden an seiner Seite Han Sun Hwa (MARRIAGE NOT DATING) diesmal in der Rolle der nicht ganz so braven, aber naiven Tochter.

Seit langem mal wieder  ein Drama über ein junges Paar, das sich entscheiden muss zwischen Kind Karriere und der lieben Familie von der sie selbst groß gezogen wurden.

Und alle Klischees, die es gibt wurden miteinbezogen schon jetzt nach 7 Folgen wissen wir, dass Park Cha Dol nicht das leibliche Kind seiner Eltern ist. Er lebt mit seiner Mutter und seinen beiden älteren Geschwistern zusammen. Die Familie hat es wirtschaftlich nicht einfach, aber eigentlich ein gutes Verhältnis untereinander. Seine Mutter führt einen Frisiersalon, den sie gepachtet hat von dem Vater von Cha Dols Freundin Baek Jang Mi und deren Mutter ist befreundet mit Jang Mis Mutter, eine Freundschaft aus alten Tagen und ein Dorn im Auge von Jang Mis Vater. Denn die Familien kommen aus gänzlich anderen Welten. Während Jang Mi wie eine Prinzessin lebt, trägt Cha Dol bereits einen Anteil an Verantwortung zuhause mit, er hat ein paar Teilzeitjobs und spart für seine Studiengebühren. Während er sein Studium ernsthaft vorantreibt ist es für Jang Mi ein Abenteuer von vielen, sie lebt recht unbesorgt in den Tag, denn Papa steckt ihr immer genug Taschengeld zu, denn offensichtlich ist sie als jüngste Tochter von zwei Papas Liebling.

Als Papas Liebling dann nachweislich schwanger ist, geraten dessen Plänen seine Töchter in die Oberschicht zu verheiraten ins Wanken. Erfolglos versuchen er und seine Frau Jang Mi zu einer Abtreibung zu drängen. Am Ende läuft sie zu Cha Dol, während der Jungvater Verantwortung übernehmen will, tritt Jang Mis Vater ein Geheimnis der „besten“ Freundin seiner Frau breit, das Geheimnis um Cha Dols Geburt, einem Waisenkind ohne familiären Hintergrund wird er seine Tochter sowieso nicht anvertrauen.

Cha Dol will „seiner“ Familie nicht länger auf der Tasche liegen, nimmt seine Ersparnisse und das junge Paar zieht aus in eine ungewisse Zukunft. Die von Haue aus sehr verwöhnte Jang Mi mäkelt schon bald an allem, dass sie nicht schoppen kann wie ihre Freundinnen, er immer dasselbe kocht, über die Wohnung im obersten Stock … Bis Cha Dol der Kragen platzt und er ihr die Frage stellt, ob sie überhaupt mit ihm zusammen leben will?

Das ist Stand bis Folge 7, natürlich sind da auch noch andere Umstände in der Familie, die Anspielung finden, allen voraus Cha Dols leibliche Mutter, die in „späten“ Tagen geheiratet hat, einen reichen Mann der ein eigenes Unternehmen gegründet hat. Und die mit dem Verlust ihres Kind (ihre Mutter hat ihr erzählt es sei bei der Geburt gestorben) nur schwer umgehen kann, denn ihre Ehe bleibt kinderlos, auch wenn ihr Mann und sie über Adoption nachdenken. Ihre Mutter ist von der Idee wenig begeistert und möchte lieber ihren jüngeren Sohn, der im Unternehmen seines Schwagers arbeitet verheiraten und dessen Erstgeborenes an ihre Tochter geben. Warum die Kinder von Fremden großziehen? Ein Leitthema dieses Dramas. Nun wiederum kommt Jang Mis ältere Schwester ins Spiel. Denn niemand geringeren hat sich Cha Dols leibliche Großmutter als Eispenderin, ‚tschuldigung Leihmutter, ähem schon wieder falsch Schwiegertochter ausgeguckt. Jang Mis Schwester Soo Ryun jedoch ist seit Jahren in einer Beziehung, ohne Wissen der beteiligten Familien mit niemand anderem als Cha Dols älterem Bruder Kang Tae. Kang Taes Chancen sind aber, nach all den Turbulenzen zwischen den beiden Familien nicht nur bei Null, sondern im Minusbereich angelangt.

Sehr verschlungene Familienbande, aber eben auch absehbare Handlung, dafür fehlt mir dann doch etwas Zucker in der Geschichte, um die anderen Charaktere, die ständig auf ihrer Meinung bestehen, vor allem die ältere Generation. Einige Figuren sind auch bis heute noch immer nicht im 21. Jahrhundert angekommen. Ich bezweifle, dass ich hiervon 50 Folgen durchhalte.

Advertisements

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Schlagwörter-Wolke

%d Bloggern gefällt das: