drama plus minus eyecandy

Der Gutmensch im koreanischen Drama ist für mich seltenst wirklich zu ertragen, denn mit Vorliebe wird dieser gutmütige Zeitgenosse durch die Mangel genommen, ausgenommen wie eine Weihnachtsgans und belogen und betrogen, dass sich die Balken biegen. Und genau das scheint uns mit diesem neuen Familiendrama bevor zu stehen … Immerhin nur 36 Folgen sind geplant.

Moon Soo In hat den Mann ihrer Träume geheiratet. Er hat ein freundliches Wesen, liebt sie aufrichtig und verteidigt sie vor dem Rest der Welt, die vornehmlich aus seiner Familie besteht.

Das Problem er ist der Erbe eines ziemlich großen Familienunternehmens „Shinhwa“ und stürzt mit dem Helikopter ab, wer hier an einen Unfall glaubt ist mindestens so naiv wie Soo In. Sehr zum Verdruss von ihrem Schwiegervater, für den sie nur die Frau ist, die mit seinem Sohn zusammen lebte wird sie nun die Haupteignerin der Firma. Eigentlich wollte er sie nach Do Hyuns Beisetzung aus dem Haus scheuchen, aber jetzt ist gar nicht so einfach.  Denn vor Jahren als der Senior mit dem Finanzamt Schwierigkeiten hatte und er die Leitung an seinen Sohn übergeben musste, war dessen Bedingung die Beseitigung der Verzichtserklärung von Soo In auf ein Erbe oder jeglicher finanzieller Zuwendung nach dem Ende ihrer Ehe unterschrieben hatte. Daran hatte der alte Herr nicht mehr gedacht und Soo In wusste es nicht. So wenig, wie die älteste Schwester ihres Mannes, die endlich die Hoffnung hatte ihr Mann würde den Führungsposten „erben“. Und auch die Zweitfrau, oder Mätresse des Alten hätte lieber ihren „Bastard“ im Chefsessel gesehen, auch wenn der alles andere als darauf erpicht ist den Firmenkonzern am Bein zu haben. Außerdem hat der Bastard sich verliebt und aus Leichtsinn oder was immer man davon halten will der jungen Dame, die aus ähnlich schwierigen sozialen Umständen kommt wie Soo In nicht nur einen Heiratsantrag gemacht, sondern sie auch geschwängert. Und er wird kaum wie Do Hyun fähig sein eine solche Ehe durchzudrücken.

All das sehen wir im Rückblick, denn eigentlich beginnt die Geschichte zwei Jahre nach diesen Ereignissen, dem Tag, als sich die Frauen, die sich am Tag der Trauerfeier von Soo Ins Mann begegneten wiedersehen. Dem Tag, als Soo In ihre Haftstrafe antritt. Es ist anzunehmen, dass sie mehr oder weniger unverschuldet, sprich wegen ihrer Leichtgläubigkeit im Knast gelandet ist, ihr Schwiegervater wird seine Finger schon im Spiel gehabt haben. Und in ihrer Zelle ist noch eine weitere Vertreterin, die unschuldig hinter Gittern sitzt und das seit nunmehr 30 Jahren. Eine ihrer Mithäftlinge erkennt Soo In sofort, die frühere Geliebte des Bastard-Schwagers nun mit Kind …

Ich könnte noch weiter fortfahren, aber das Drama ist immer noch im Aufbau, wer sich wo und wann mit wem traf, welche Schatten der Vergangenheit es noch gilt ans Tageslicht zu holen, und so weiter und so fort …

Leider schafft es das Drama auch nach 3 Folgen nicht, dass mich auch nur das Schicksal einer einzigen Figur wirklich interessiert.

Ich fürchte wie immer das Schlimmste, ob ich später nochmal reinschaue, keine Ahnung …

 

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