drama plus minus eyecandy

Ich habe schon lange nicht mehr so herzlich und so viel bei einer Serie gelacht wie hier. Oguri Shun hat es einfach drauf, nachdem er in der letzten Zeit sehr oft den super-intelligenten Typen zum Besten gegeben hat, ist er diesmal eher ein Hans Dampf, der gerne auch mal kneift und das Weite sucht, wenn das heißt unangenehmen Wahrheiten aus dem Weg zu gehen. Was aber, wenn deine „Untertanen“ wie die Kletten an dir hängen und es einfach nicht klappt mit der Flucht?

Saburo geht aufs Gymnasium und das einzige Fach in dem er richtig Punkten kann ist Sport. In seinem Ort bereitet man sich gerade darauf vor eine große Schlacht nachzuspielen und überall laufen die Menschen in alten Kostümen durch die Gegend. Als er über eine Mauer klettern will rutscht er aus und landet im Jahr 1549. Zunächst, fällt Subaro gar nichts auf und als ihn ein junger Mann, der ihm bis aufs Haar gleicht darum bittet seinen Platz als Oda Nabunaga zu übernehmen, denkt er nur an den Heidenspaß, den er haben wird bei diesem Fest aktiv dabei zu sein. Nur sehr langsam dämmert ihm, dass der Spaß ziemlich ernst ist, denn die Vergangenheit in die er gerutscht ist, ist alles andere als romantisch verklärt. Nabunagas jüngerer Bruder trachtet ihm nach dem Leben, sein Vater hält ihn für ein Weichei und er ist mit der Tochter seines ärgsten Feindes verheiratet, die ihn schlichtweg für eine Hohlbirne hält.

Leider hat Saburo auf dem Weg ins „väterliche“ Schloss sein Geschichtsbuch verloren, sonst hätte er einfach nachschlagen können, was gerade politisch im Japan dieser Zeit abgeht. Zumindest begreift er, dass Japan keine Einheit ist und es viele verfeindete Kleinstaaten gibt und dass „sein“ Staat einer der kleinsten ist.

Sein Vater, der ermordet wird ernennt ihn überraschend zu seinem Nachfolger. Als sein „Bruder“ ihn herausfordert, möchte er aufgeben, doch das hieße er müsste sich selbst ehrenvoll töten und das geht gar nicht. Am Ende schafft er es zu siegen und Brüderlein begeht den Heldentod. Dann zieht sein Schwiegervater gegen ihn ins Feld und Saburo steckt tief im Schlamassel. Aber auch hier hat er das Glück auf seiner Seite. Der alte Mann stammt genauso aus der Zukunft wie er, nur ein paar Jahre früher und er steckt schon seit 40 Jahren in diesem Leben fest. Mit diesen Aussichten muss sich Saburo erst einmal arrangieren. Und nicht nur er hat Feinde seit Schwiegervater genauso, trotz der gravierenden Unterzahl seiner Gefolgsleute eilt er zu ihm, jedoch zu spät. Aber er bekommt ein letztes Geschenk, sein Geschichtsbuch ist wieder aufgetaucht, der alte Mann hat aber die aufschlussreichste Seite herausgerissen, einzig die Erkenntnis, dass Oda Nabunaga für die Einheit Japans den Grundstein gelegt hat gibt Saburo eine Idee was er tun muss um am Leben zu bleiben. Denn eine Rückkehr in die Zukunft scheint unwahrscheinlich.

Der Witz, der sich durch Saburos Situation, einer typischen Fisch auf dem Trockenen Erfahrung, ergibt, gepaart mit dem rasanten Tempo in dem sich der Zuschauer zusammen mit Saburo in einer ihm fremden Welt zurechtfinden muss, machen Spaß und hungrig nach mehr. Wer was für seine Bauchmuskulatur tun will kann sie hier sicherlich trainieren.

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