drama plus minus eyecandy

Folge 21 hätte das perfekte Ende für mich gehabt, ich traue mich fast nicht die letzte Folge zu sehen. Aber es wahr zu erahnen, dass solange noch einer von den Bösen am Leben ist keine Ruhe im Karton ist.

Eins bleibt zu sagen die Wiedervereinigung von Lee Jun Ki und Nam Sang Mi ist positiv zu bewerten, so und jetzt schaue ich die letzte Episode und hoffentlich überleben WIR das alle …

Am Ende wünschte ich wirklich bei 21 wäre Schluss gewesen und dann viel mir ein, was ich verdrängt hatte nachdem ich dieses Drama immer nur portionsweise gesehen und es etwas auf die lange Bank geschoben hatte. Ursprünglich war es nur für 20 Folgen geplant und dass es verlängert wurde verdankte es mehr oder weniger dem Besetzungsdrama um IRON MAN, das Drama, welches im Anschluss geplant war.

Die Chemie stimmt noch immer zwischen dem neuen/alten OTP und sie waren ein sehr bewundernswertes Pärchen, das für seine Überzeugungen einiges in Kauf nahm, selbst als alles verloren scheint.

Park Yoon Kang der eine schier endlos lange Reise mit seiner Rache angetreten hat und dem Traum von einer besseren Welt unterstützt von Freunden und Weggefährten und nicht zuletzt seiner Liebsten Jung Soo In.

Es ist das typische Problem mit dem Traum von der idealen Welt, denn sie ist praktisch unmöglich und nicht umsetzbar. Wenn es irgendetwas verdeutlicht, dann sind es diese Zeit, die soviel mit dieser im Drama gezeigten Welt gemein hat. Von den Unfreien, bis zu den Menschen, die von der Hand in den Mund leben, von Obrigen, die für ihre Ziele, die einfachen Menschen ihr Leben opfern lassen und selbst irgendwo Unterschlupf suchen, sollte etwas schief gehen, bis irgendwann die Zeit wieder reif ist, als wäre es ein Laborversuch bei dem niemand zu Schaden kommt. Der Wert eines Menschen wird reduziert auf das, was er erreichen kann, auch wenn das Ziel so simpel klingt, wie am Leben zu bleiben, ist es doch gar nicht immer so einfach.

Man wünscht sich weniger Kriege, aber wenn man auf die Welt schaut, gibt es die unterschiedlichsten Definitionen zu Frieden. Für den einen ist es im Vollbesitz der Macht zu sein, den Finger auf dem Knopf zu haben. Man fragt sich für was all die klugen Köpfe dieser Welt studiert haben, wenn es am Ende wieder nur darum geht wer größer ist. Wenn wir alleine mit der Natur leben müssten, würden wir Demut lernen, aber Demut ist etwas, das nicht mit Gewalt zu gewinnen ist.

So wird der große Putschversuch im Drama ein Zeugnis dessen wozu der Einzelne bereit ist. Was er für sein Volk, seine Familie, seine Liebsten tun wird. Und die Gier ist wie immer der schlimmste Feind des Menschen. So gerne ich Lee Jun Ki zuschaue, hier liegt das große Manko des Dramas, die Spirale der Gewalt, die aus Rache begonnen wurde zu durchbrechen. Der Staat fällt wieder zurück in seine alten Muster, die Kleinen sind wie zuvor die letzten in einer langen Kette von Menschen und der Traum vom Himmel auf Erden nach nur wenigen Tagen wieder ausgeträumt. Auch, wenn der Kampf am Ende für die „Witwen und Waisen“, die Unterdrückten geführt wird ohne persönliche Bereicherungsziele, wieder ist es das Mittel die Gewalt. Trotzdem ein Spektakel ist THE JOSEON SCHOOTER allemal, aber ich weiß mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit werde ich mir das Drama kein zweites Mal ansehen.

Empfehlenswert – bedingt, man muss das Genre schon mögen, denn um von der Romanze alleine leben zu können ist das Drama leider etwas zu lang.

Advertisements

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Schlagwörter-Wolke

%d Bloggern gefällt das: