drama plus minus eyecandy

Immer dann, wenn ich mich auf die Suche nach etwas „Anspruchslosem“ mache merke ich, dass ich mal wieder dramamüde werde. Es hat mich also mal wieder in die taiwanischen Gefilde verschlagen und zumindest hat es mich nicht gleich wieder vergrault, wie bei Mike Hes letzten Drama.

Armer reicher Junge trifft armes reiches Mädchen, die Konstellation hatten wir glaube ich länger nicht mehr. Ihr Unterschied, denn natürlich muss es einen geben, er entstammt einer alteingesessenen Familie, ihre Familie verdankt ihren Reichtum einem Lottogewinn.

Mike He spielt einmal mehr einen reichen Erben, der unter seinem Vater leidet, nicht direkt, aber unter dessen Erfolg. Alles was Papa Fanjiang anMjjjjjjfässt wird praktisch zu Gold und wirklich jeder der Sohnemann Yu begegnet fragt ihn nach Tipps, Empfehlungen, Investments seines Vaters, niemand ist wirklich an seiner Meinung interessiert und die oberflächliche Welt der Hautevolee versucht ihn als Trittbrett zu benutzen. Nicht selten dreht er den Spieß um und benutzt den Namen seines Vaters um Dinge zu bekommen, an die er sonst nicht, oder nicht so schnell heran gekommen wäre. Dennoch möchte er sich beweisen, aber ein ums andere Mal schlagen seine Versuche fehl, dass er schon selbst daran glaubt ein Versager zu sein und dass sein eigener Vater von ihm enttäuscht ist.

Bei Ady Ans Charakter Man Ling ist es das genaue Gegenteil, sie ist der Augapfel ihres Vaters und kann seiner Meinung nach eigentlich nichts falsch machen, wenn ihr Temperament auch nicht für sich spricht, so hat sie immerhin einen geradlinigen und aufrechten Charakter. Sie möchte gerne heiraten, aber bei ihrer Kompromisslosigkeit kann sie es keinem Kerl recht machen und schlägt sie allesamt regelrecht in die Flucht. Auf der Hochzeit einer Bekannten versucht sie ihrem Freund einen Antrag zu entlocken, aber er lässt sie vor versammelter Mannschaft stehen und provoziert sie dazu ein öffentliches Versprechen zu geben. Nämlich, dass sie einen besseren Kerl zum Heiraten finden wird, einen der besser aussieht, mehr Geld hat und aus einer noch höheren Gesellschaftsschicht entstammt, als er, ansonsten würde sie sich den Schädel rasieren und ins Kloster gehen, immerhin hat sie sich die Zeitspanne von einem Jahr gegeben. In Theorie könnte sie ihr Singledasein in diesem Zeitrahmen hinter sich lassen, praktisch aber schafft es jedes männliche Wesen mit dem sie sich zum Blind-Date trifft sie so sehr in Rage zu bringen, dass sie wortwörtlich Tische umwirft.

Bei einem vermeintlichen „Date“ kommt es jedoch zu einer Verwechslung, denn Yu hält Man Ling für die Künstlerin mit deren Kunst er auf einer Wohltätigkeitsversteigerung seinen Durchbruch machen will. Nun Man Ling ist bereit für eine ihr liebstes „Werk“ für einen guten Zweck zu spenden, noch dazu wenn der Erlös Tieren zugute kommen soll. Als Man Ling dann kurz vor der Versteigerung Yu ein Minischwein präsentiert ist sein Plan endlich einen Coup landen zu können, der ihn vor seinem Vater bestehen lassen könnte dahin.  Am liebsten würde er alles hinschmeißen, aber entscheidet sich um und ersteigert das Schwein selbst für 1 Million.

Nicht kleckern sondern glotzen!

Ich habe schon gar keine Ahnung mehr wieviel Geld Yu in den ersten Folgen ausgegeben hat, aber es wird deutlich, dass das Geld nicht wirklich einen Wert für ihn hat, es ist Mittel zum Zweck. Aber was, wenn man manche Dinge nicht mit Geld kaufen kann?

Bis jetzt ganz nettes Drama, so richtig für den späten Feierabend, wenn der Kopf eigentlich schon zu voll ist und man es gerade noch so schafft eine dreiviertel Stunde wach auf den Bildschirm zu schauen.

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