drama plus minus eyecandy

Ein klarer Vorteil ist, dass NODAME CANTABILE schon vor Jahren lief (2006) und ich es bereit um ca. 2008 gesehen habe, da es ein kurzes japanisches Drama ist, ist meine Erinnerung daran etwas eingetrübt, aber dennoch durchweg positiv.

Ich habe mich auf das Remake gefreut und es gleichzeitig gefürchtet und bei den Besetzungsversuchen gezittert, wer denn die koreanische „Nodame“ spielen würde. Am Ende wurde es doch meine Favoritin Shim Eun Kyung.

Shim Eun Kyung ist unter den „reinen“ Dramafans kaum ein Begriff, weil sie mit ihren 20 Jahren, zwar schon in vielen Dramen mitgemacht hat, aber eigentlich in BAD GUY „ihren“ Durchbruch hatte mit 16 Jahren. Von da an konzentrierte sie sich auf die große Leinwand mit durchschlagendem Erfolg zuletzt in MISS GRANNY.

Joo Won ist so habe ich das Gefühl ein polarisierender Schauspieler, zwischen ihn mögen oder nicht gibt es nicht viel Freiraum. Auf mich trifft das nicht zu, das erkennt man daran, dass ich „nur“, oder immerhin zwei Dramen von ihm gesehen habe GAKSITAL /BRIDAL MASK und dem Folgedrama, dessen Name ich hier nicht erwähnen will, denn letzteres hat mich doch ziemlich enttäuscht.

Aber ich sollte zur Sache kommen.

Gegensätze ziehen sich an, das mag auf Magnete zutreffen und auf Sul Nae Il in Richtung in Richtugn Cha Yoo Jin, aber es beruht von Beginn an nicht auf gerade auf Gegenseitigkeit.

Cha Yoo Jin mag es sauber, Sul Nae Il auch im Prinzip, wenn es da nicht soviel wichtigeres im Leben gäbe.

Er spielt nach Noten, sie nach Gefühl.

Er mag seinen persönlichen Freiraum, während dieser Begriff in ihrem Wörterbuch erst noch auftauchen muss.

Yoo Jin ist ein Sammler im musikalischen Sinn, er spielt mehrere Instrumente sein Hauptfach ist der Konzertflügel, das wiederum eine Gemeinsamkeit mit Nae Il. Aber er plant das Fach zu wechseln, denn er möchte Dirigent werden, er hat auch ein großes Vorbild Sebastiano Viera, der das Orchester leitete in dem Yoo Jins Vater spielte und bei dessen Proben der Kleine oft dabei war.

Aufregung an der Musikhochschule kommt auf, als bekannt wird, dass ein anderer berühmter Dirigent eine Professur übernimmt Franz von Stressman, der eine Vorgeschichte mit Yoo Jins Vater hat, was Yoo Jins Situation nicht gerade vereinfachen wird. Der Majestro hat seine eigene Vorstellung von einem Orchester und schon bald finden sich alle Außenseiter der Schule in der Aula zur Vorbesprechung.

Aber davor bricht ein kleiner Krieg zwischen Nae Il und Yoo Jin aus, er „befreit“ ihre Wohnung von allem möglichen Kram, der schon Eigenleben entwickelt und Ungeziefer anzieht, das bereits bei Yoo Jin „anklopft“, der in der Nachbarwohnung zu hause ist. Nae Il ist erst beruhigt, als sie ein Essen von Yoo Jin kreiert bekommt, denn nichts tröstet sie mehr und bringt ihr Nervenkostüm besser in die Balance als Essen, gut und viel.

Nae Ils Messiedasein, ihre unterschwellige Nervosität, ihr oft an die Grenzen der erträglichen kindliches Gemüt können manchmal schon schwer zu ertragen sein. Dazu dann die Arroganz von Yoo Jin, das sorgt für reichlich Feuerwerk, ob es reicht um den Funken auf das Publikum überspringen zu lassen? Dazu braucht es den Willen sich als Zuschauer einfach auf die Geschichte einzulassen, nichts zu hinterfragen und man muss damit umgehen können, dass das Pärchen nicht ganz zimperlich im Umgang mit dem jeweils Anderen ist. Beide sind sie mehr oder weniger Einzelgänger, aus unterschiedlichen Gründen und dennoch zusammen am Klavier bringen sie einen ganz eigenen Zauber zustande.

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