drama plus minus eyecandy

Irgendwann musste es ja mal soweit sein, schließlich kann man nicht immer Glück haben. MY SECRET HOTEL hatte am Anfang so ziemlich alles versprochen, was es am Ende nicht gehalten hat. außer dem zu erwartenden Happy End, das mich fast nicht mehr interessiert hatte?

Dieses Drama habe ich etwas unrühmlich zu Ende gesehen, roh, ohne Übersetzung, …

Vorweg war ja bekannt geworden, dass die Drehbuchautorin, oder die Ideengeberin zu Beginn der Produktion verstorben war. Und ab Folge 5 die Nachfolgerin die Geschichte nach der Vorstellung von Kim Ye Ri gestalten würde. Jetzt ist es schwer zu beurteilen inwieweit das gemacht wurde. Am Ende bleibt nur die Frage, wie einem das Drama gefallen hat.

Während es in den ersten 4 Folgen noch so schien, als würde das Drama es schaffen ein doppeltes Liebesdreieck nebst einer Mordsgeschichte zu deichseln.

Kann ich am Ende nur sagen – Nein, hat es nicht!

Leider verliert sich das exakte Zuspiel der Charaktere und wäre es ein Fußballspiel gewesen, wären wir vielleicht ohne Verlängerung nach 90 Minuten davon gekommen. Es lag nicht an den Schauspielern, es lag am „Trainer“! Wäre jetzt die einfachste Lösung. Aber, vielleicht war man zu sehr bemüht, das Andenken von Kim Yu Ri „würdig“ fortzusetzen, dass bei der Eierlegendenwollmilchsau, die Schale der Eier zu brüchig wurden, die Wolle schon am Körper verfilzte und die Milch, das überlasse ich eurer Phantasie …

Warum ich das Drama trotzdem gesehen habe? Weil ich zeitgleich ein anderes Drama (DISCOVERY OF ROMANCE) geschaut habe, bei dem ich ähnlich litt. Wobei der Unterschied darin lag, dass eines der Dramen anstrengend war, weil die Figuren sich änderten, während die Welt sich weiter drehte. Was bei MY SECRET HOTEL erst wenige Minuten vor Ende geschah. Missverständnisse sind schön und gut, aber wenn es nichts außer Missverständnissen gibt, keine Fortschritte bei irgendwas, sei es Beziehung oder Auflösung des Kriminalfalles, Leute nur darauf beharren andere zu lieben, ist das eine sehr trockene Angelegenheit und frustrierend und nichts anderes. Das Überstrapazieren von der Wiederholung eines Zwischenfalls, den man im Nachhinein eine Wertung gibt, von dessen Existenz man aber hätte zumindest zu Beginn des letzten Drittels informiert worden müssen, ist dann ein unverzeihlicher Fehler bei einer Geschichte, denn was als Spannungsbogen gedacht war verpufft.

Puh, einfach so.

Da ist dann auch egal ob die Schauspieler durch die Bank süß und nett anzuschauen sind. Man ist einfach nur erleichtert am Schlusspunkt angekommen zu sein und wäre es ein Buch würde man es nehmen, zuschlagen und es bei nächster Gelegenheit irgendwo aussetzen, an einer Bushaltestelle, in einem Cafè oder in einer Arztpraxis, oder der Einfachheit halber doch lieber zu Hause in irgendeinem Regal ganz hinten einstauben lassen.

 

 

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