drama plus minus eyecandy

Familiendramen sind nicht jedermanns Sache, das weiß ich wohl. Im Allgemeinen vergleiche ich es gerne mit einem Obstsalat, den im Prinzip fast jeder mag, auch wenn der eine die Ananas aussortiert, der nächste Banane und wieder andere keinen knirschenden Apfel darin mögen.

So geht es mir mit diesem Drama, auch wenn hier und da Charaktere sind mit denen ich mich beschäftigen könnte, aber … Ich schaue im Moment soviel, dass es hier schon ein bisschen mehr sein könnte.

Eine Familie haben wir bestehend aus Vater, ältester Tochter, dann einen Sohn und zum Abschluss noch einen, als Nesthäkchen. Besagtes Nesthäkchen ist aber eigentlich schon in einem Alter in dem es flügge sein könnte, aber er hat keinen Job, Zuhause nicht so viel zu melden und diese Liste ließe sich fortführen mit Dingen, die seine „Flugunfähigkeit“ für’s Leben komplettiert.

Zusätzlich im Haus wohnen die Schwägerin des Vaters und ihr Schwiegersohn, merkwürdige Kombi aber gut, ich nehme mal an das in den nächsten Folgen mehr darüber zur Sprache kommt.

Kindernamen sind meist aufschlussreich und lassen tiefer in die Seele der Eltern blicken, Leider fehlt mir dazu der koreanische Wortschatz, aber es ist eines auffällig, wenn nicht dieselben Namenssilben verwendet werden. Die beiden älteren Geschwister heißen Kang Jae und Kang Shim. Sie haben einen Altersunterschied von 4 Jahren. Der Abstand vom Ältesten zum Jüngsten beträgt 11 Jahre und sein Name ist Dal Bong. Vielleicht hat er eine andere Mutter, muss aber nicht, dennoch ist nach nur wenigen Minuten klar, dieser Haushalt hat eindeutig ein weibliches Wesen zu wenig. Auch, wenn die Tante hilft, so hat sie dennoch nicht die Autorität einer Mutter und der Vater der drei Sprösslinge ist sehr, sehr nachsichtig mit ihnen.

Vater Cha Soon Bong ackert den ganzen Tag für seine Lieben in seinem Tofuladen. Mit Blick auf sein Alter kann man schon mal fest stellen, dass er vielleicht so alt war, wie sein Jüngster jetzt ist, als er zum ersten Mal Vater wurde, das würde so manches erklären.

Die Tochter ist die Chefsekretärin eines großen Tieres hat alles im Griff, beruflich und weiß mehr von ihrem Boss als sein eigener Sohn.

Der älteste Sohn ist Arzt, arbeitet in einem Krankenhaus, schiebt eine Doppelschicht nach der anderen, ob es der Schlafentzug ist oder nicht, er scheint ziemlich arrogant und selbstgerecht.

Der Filius des Hauses findet keinen Job und ist recht antriebslos wie es scheint. Im Gegensatz zu seinen älteren Geschwistern lässt er es offensichtlich an Ehrgeiz mangeln. Aber einer seiner geschätzten Kollegen hat seine „Beziehungen“ spielen lassen und heute ist Dal Bongs erster Arbeitstag.

Was Dal Bong nicht ahnt Kang Seo Wool ist auf dem Weg zu ihm, 11 Jahre hat sie sich nach dem Tag gesehnt an dem sie „ihren“ Oppa wieder sieht und ihn an sein Heiratsversprechen erinnert. Ein Versprechen an das er sich etwas anders erinnert, als sie.

Seo Wool ist ein Kind vom Land und lässt ihren Großvater alleine zurück, als sie sich aufmacht nach Seoul. Das Großstadtgewirr überfordert sie und so landet sie prompt in der falschen U-Bahn direkt neben Dal Bong. Der wird wird Opfer eines Langfingers, denkt sie steckt mit dem Dieb unter einer Decke und zerrt sie auf die Polizeiwache. Die klären schnell, dass dem nicht so ist. Als sie gehen darf, packt sie ihre Sachen und will gerade zur Tür, da hört sie seinen Namen.,

Cha Dal Bong!

Sie hört auch seine Adresse und so kommt es, dass Dal Bong sich vor seiner versammelten Familie minus seine Geschwister erklären muss.

Später rettet Seo Wool ihn aus ihrer Sicht ein zweites Mal, weil er durch seinen Kollegen in ein Schneeballsystem verwickelt würde, löst sie ihn aus.
Und da ist auch noch diese andere ungeklärte Geschichte, Seo Wool behauptet sie hat ihm vor 11 Jahren das Leben gerettet und ihn aus dem Wasser gezogen und er hätte versprochen sie deshalb zu heiraten, was ja mehr oder weniger der Grund ist, weshalb sie aufgetaucht ist. (Die Sache ist jedoch etwas komplizierter, denn Dal Bong war damals auch nur Zuschauer, aber das weiß die gutgläubige Seo Wool nicht.)

Zum Dank, dass sie ihn finanziell ausgelöst hat, bringt Dal Bong sie bei sich unter, weil er das Geld nicht zurück zahlen kann und sie sonst niemanden kennt in Seoul. Sie hat auch keinen Cent mehr um nach Hause zu kommen. Der Lageraum auf dem Dach verfügt sogar über ein Bad, alles wäre wunderbar nur Seo Wool kann nicht ohne Essen, mitten in der Nacht schleicht sie sich an den häuslichen Kühlschrank um von einer überraschten Kang Shim entdeckt zu werden, deren Schrei das ganze Haus weckt und die Anwesenheit von Seo Wool offenbart.

Und schon muss Dal Bong wieder Rede und Antwort stehen.

Ende Folge 2.

Anmerkung:
Der Junge der vorm Ertrinken gerettet wird scheint etwas älter als Dal Bong, irgendwie wünschte ich es wäre der ach so korrekte ältere Bruder, das wäre mal ein schöner Ansatz. Es scheint auch reichlich Sprengstoff für die Beziehung zwischen Kang Shim und dem Sohn ihres Chefs vorhanden, vielleicht nicht nur beruflich sondern auch bald privater Natur, aber nachdem ich gerade WONDERFUL DAYS abgeschlossen habe muss ich gestehen, mein Hunger ist vorerst gestillt und die beiden Familiendramen GLORIOUS DAY und MAMA beschäftigen mich ausreichend.

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