drama plus minus eyecandy

Es steht ja nicht wirklich ganz oben auf meiner Liste, auch wenn mich die Besetzung neugierig macht. Aber so einen ganz kleinen Blick habe ich darauf geworfen, quasi in die erste Folge hinein geschnuppert.

Ich werde es nicht weiter schauen, im Moment nicht, wie so oft versuche ich nicht mehr, als ein Rachedrama auf einmal zu sehen und dieser Platz ist momentan für THE JOSEON SHOOTER reserviert. Warum bezahlt einen nur niemand dafür Drama zu schauen?

Es geht etwas verwirrend los, so dass man in Folge 1 nicht weiß, ob man jetzt gesehen hat wie Han Kwang Chul stirbt, oder nur Zeuge wird wie er von einer Brücke geschleudert wird und im Wasser untergeht, um irgendwann wieder auf zu tauchen. Da in der Synopsis ein weiterer, nämlich japanischer Name steht ist davon auszugehen, dass es ein Wiedersehen gibt, oder einen Doppelgänger.

Aber beginnen wir mit der Hauptfigur, Seo In Ae, die unter dem Namen eines toten Mädchens aufwächst warum? Hier beginnt die Tragik, weil sie und die Tante/Hausangestellte, was auch immer, bei einem Gottesdienst waren, bleiben sie verschont. Während ihre Mutter und die Tochter der Tante, wahrscheinlich von In Aes eigenem Vater, in ihrem Haus getötet werden. Das erschließt sich jedoch nicht. 40 Folgen wollen eben erzählt sein. Unterwegs jedenfalls sehen sie einen Mann in einem Jeep, pfeifend und einen auffälligen Ring tragend.

Das Drama spielt in den 70ern des letzten Jahrhundert Studentenunruhen herrschen und Kommunismus wird teils verehrt und teils verabscheut. In Ae und Kwang Chul helfen einem Studenten, der bei einer Aktion ein Feuer gelegt  und daher mit einer hohen Strafe zu rechnen hat sollte er erwischt werden. Dazu benutzen sie das Boot von Hans Vater. Der wiederum gerät unter Verdacht und wird verhört unter sehr grenzwertigen Bedingungen. Amnesty International darf da wieder nicht so genau hinschauen. Kurz über lang endet es damit, dass der Vater der Han Brüder tot aus dem Wasser gefischt wird. Nicht ganz unbeteiligt bei dieser Aktion ist ein Mann in einem Jeep, der einen auffälligen Ring trägt. In Ae sieht ihn, als Reaktion lacht sie wie eine Irre, ich weiß nicht wirklich, ob das hilft um von sich abzulenken, aber er fährt weiter. Zum ersten Mal hat sie den Mann gesehen, der damals am Todestag ihrer Mutter vom Haus weg fuhr. Wir erfahren auch hier nicht wirklich, was dieses Wiedersehen mit ihr anstellt.

Aber es ist ja auch noch der Anfang, also viel Zeit um die Geschichte zu erzählen. Wir sehen Szenen aus der Kindheit von In Ae und den Han Brüdern. Kwang Chul der jüngere ist mehr der Spielkamerad für In Ae, aber für Kwang Hoon scheint sie mehr und mehr zu empfinden, was durchaus auf Gegenseitigkeit beruht. Und irgendwie beschleicht mich das Gefühl, diese Liebe wird wohl auf dem Opfertisch des Autors landen, während die Protagonistin ihrer Rache nachgeht, denn ihre Mutter zu rächen, ist ein Gedanke, der sie nie losgelassen hat.

Wie auch immer, es startet durchaus ausbaufähig, …

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