drama plus minus eyecandy

Bei GOLDEN CROSS mit dem Hintergrund eines Wirtschafts-, Bankerdramas war ich wenig optimistisch. Vom komplizierten Korruptionsgetümmel, über eine chancenlose Liebe und familiäre Bande. Dieses Drama hat mit allem aufgewartet unter anderem auch mit hervorragenden schauspielerischen Leistungen.

Kang Do Yoon, verliert zuerst seine Schwester, dann seine erst am Beginn stehende Karriere als Staatsanwalt und seinen Vater. Was er darüber hinaus verliert ist sein eigenes Leben, oder vielmehr das Leben, das er bis vor kurzem noch hatte führen wollen.

Der Mörder seiner Schwester – Seo Dong Ha.

Der Mörder seines Vaters – Seo Dong Ha.

Weil Seo Dong Ha, Kang Do Yoons Vater dazu bringt, dass dieser den Mord an seiner Tochter gesteht, um seine restliche Familie zu schützen bricht für Do Yoon eine Welt zusammen. Sein ewig aufrechter Vater, behauptet seine Tochter erschlagen zu haben, weil sie sich von einem Mann hat aushalten lassen um ihre Schauspielkarriere zu starten. Ob Seo Dong Ha wirklich in Do Yoons Schwester verliebt war ist nicht wirklich wichtig. Aber Seo Dong Ha ist besessen von dem Glauben, sich die Welt so zu machen, wie sie ihm gefällt. Und selbst, wenn er die größte Lüge erzählt, so lange er selbst glaubt es ist die Wahrheit, dann hat der Rest der Welt, das gefälligst auch so zu sehen. Und er benutzt alles was ihm zur Verfügung steht, seine Position, sein Geld und nicht zuletzt seine Verbindungen in Golden Cross. Eine Vereinigung von einflussreichen Leuten, die noch mehr Geld und Einfluss gewinnen wollen, und da ist nicht viel was sie von einer mafiosen Gruppierung unterscheidet.

Bei seinem Kampf um die Unschuld seines Vaters zu beweisen erhält Do Yoon ausgerechnet von Staatsanwältin SeoYi Rye Unterstützung, der einzigen Tochter von Seo Dong Ha. Der ganze Stolz des Vaters, sie haben eine sehr spezielle Vater Tochter Beziehung, die an Seo Dong Has Machtgelüsten zerbricht.

Mir gefällt wie filigran das Drama die Charaktere porträtiert und wie es uns auf die Seite der Guten, wie die der Bösen sehen lässt. Es war mir nicht einen Moment langweilig beim Zuschauen, allerdings hat es mich gewundert, dass Seo Dong Ha mit seiner „gespaltenen“ Persönlichkeit nicht in einer Irrenanstalt gelandet ist.

Es war wunderbar zu sehen wie das anfangs in beiden Familien vorhandene Vertrauen gezeigt wurde und wie es durch die Ereignisse erschüttert wurde. Nur eine Familie ging gestärkt durch diese Zeit, während bei der anderen kein bisschen davon übrig bleibt.

Es ist schockierend daran zu denken, dass so etwas heute wirklich passieren kann/könnte und Menschen zum Spielball der Mächtigen werden und nur Geld das Mittel ist, diesen Leuten wirklich weh zu tun.

Am Ende gibt es immer ein Morgen, für das Gute und für das Böse.

Und die Liebe? Wer weiß?

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