drama plus minus eyecandy

Lee Hyung Suk ist der große Bruder von Min Suk und ist das Genie in der Familie, währen wie Min Suk gesteht, dass ihm die Augen zufallen, so wie er ein Buch aufschlägt ist der ältere Bruder hier gänzlich anders gestrickt. Er ist auf dem Weg zurück nach Südkorea. Von wo? Amerika? Australien? Afrika? Nein, Deutschland! Haha, ich liebe mein K-Drama …

Wir scheinen unser erstes Drama für die Sommerfrische 2014 zu haben. Es ist anders, es ist frisch, es ist tvN. Der Sender, der auch mal ein kleines Risiko eingeht und dabei dennoch nichts verkehrt macht.

James Bond lässt grüßen, jedenfalls in den ersten Minuten. mit Musik, Helikopter und Stretchlimousinen. Direktor Lee stürzt sich vom Anzug in die Schuluniform, wie andere Helden in ihr Kostüm mit Strumpfhosen.

Schnitt – zurück in die Vergangenheit – als Lee Min Suk noch nicht ahnt, dass sein großer Bruder andere Pläne für ihn hat. Hier ist Min Suk noch ganz in seinem Element, die Schule langweilt ihn, er nutzt den Unterricht lieber für seinen Schönheitsschlaf. Außerdem hat er ein Groupie Yoo Ah, deren Leidenschaft es ist ihm zu folgen, wo immer er sich aufhält. Da kann es passieren, dass sie sich bei einem Eishockeyspiel auch mal mit dem Schiedsrichter anlegt. Ihre große Schwester Soo Young arbeitet bei Comfo, hat auch so ihre Probleme mit einer unerwiderten Liebe, scheint also in der Familie zu liegen. Nach einem Arbeitsessen mit der ganzen Abteilung gesteht sie ihrem Projektleiter Yoo im leichten Alkoholrausch (auf der Herrentoilette) ihre Liebe. Der ist etwas peinlich berührt und legt ihr nahe ihre Gefühle für sich zu behalten. Scheint also, dass die beiden Schwestern ähnlich erfolgreich, sprich erfolglos, sind. Langsam zeichnet sich ab, wo die Fäden zusammen laufen. Denn nach ihrem spontanen Liebesgeständnis gibt die Gute sich vollends die Kante und stolpert im Vollrausch Min Suk über die Füße. In ihrem desolaten Zustand beobachtet er, wie sie Yoo anruft und sich ihm weiter zu erklären versucht, was die Sache natürlich nicht weniger peinlich macht. Sie tut das so lange bis ihr Akku aufgibt und bittet dann den verdutzten Min Suk um sein Handy, der leiht es bereitwillig, aber Yoo legt nach einer Weile auf. Als Soo Young, oder Popcorn, wie Min Suk sie später nennen wird den Bus verlässt, folgt er ihr. Und sie lässt sich einfach auf dem Bürgersteig nieder, um Schlimmeres zu verhüten, ruft Min Suk, den wenig begeisterten Yoo an und teilt ihm mit wo er das Fräulein, mit dem er vorhin telefoniert hat „retten“ kann. Damit lässt er Soo Young zurück und wider Erwarten kommt Yoo vorbei und nimmt sie mit zu sich nach Hause. Noch peinlicher geht es nicht? Doch … (Selber schauen!)

Also, während der große Bruder den kleinen Bruder ohne weitere Begründung dazu nötig seine Stelle bei Comfo anzutreten, gerät der Kleine zunehmend in größere Bedrängnis. Denn der Tag hat nur 24 Stunden und einen Großteil davon müsste er eigentlich in der Schule sitzen, ungefähr zur gleichen Zeit arbeiten und seinem Bruder die Karriere nicht ganz ruinieren und zu guter Letzt nicht seinen Stammplatz im Hockeyteam verlieren, denn Sport scheint so ziemlich das einzige zu sein, das ihm liegt.

Gar nicht so einfach.

Aber ziemlich lustig. Mal sehen, wie es weiter geht …

 

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