drama plus minus eyecandy

Kann ein Drama schlecht sein, wenn man in der ersten Minute schon eine Szene hat in der man unter anderem einen Duschkopf sieht? Spaß beiseite, das Drama gehört auch zu jenen, die ich wohl in meinem ersten Dramajahr gesehen habe, also doch schon ein paar Tage her.

Ich hatte in Erinnerung, dass Young Jins Vater ein Kampfsportstudio hatte, wie einen das Gedächtnis manchmal aus zu tricksen weiß … Es gab die ein oder andere Schlägerei dort, aber tatsächlich hatte er eine Tanzschule!!! Gut, dass ich da nochmal reingeschaut habe.

Cha Young Jin, hat echt die Schnauze voll von ihren pubertären Männern zuhause. Davon gibt es immerhin drei Stück und keinen davon hat sie sich aussuchen können. Ihr Großvater, der hier und da unterwegs ist und gerne mal eine Kleinigkeit wettet. Ihr Vater, der die Frauen aus der Nachbarschaft bezirzt um seine Tanzschule am Leben zu halten, von irgendwas muss Mann ja leben. Und der Junior, der Familie, der glaubt seiner Familie am besten zu helfen, wenn er seine flinken Fäuste einsetzt, statt erstmal die Gehirnzellen zu aktivieren. Alle Männer der Familie haben ein kleines Faible für Sportkämpfe aller Art und setzten auch mal da und dort kleiner Summen auf einen vermeintlichen Gewinner. Aber wie so oft gewinnt ein anderer und Young Jins Familie hangelt sich so durchs Leben.

Sie selbst hat eine Ausbildung zum Personenbeschützer begonnen, mit dem klaren Ziel so weit zu kommen, wie nur irgendwie möglich. Ihr ganz persönlicher „Freund“ Yoo Gwang Pil, der in allen Disziplinen ganz weit vorne ist, außer in einer – Teamwork. Seiner verschlossene Art und sein Umgang mit anderen, im Besonderen mit Young Jin bringen ihm keine Bonuspunkte. Young Jin will keine Bevorzugung weil sie eine Frau ist und als Gwang Pil das wörtlich nimmt und sie beim Mann gegen Frau Zweikampf ein ums andere Mal auf die Matte zwingt, hat er Young Jin dazu motiviert besser zu werden. Zumindest als Gwang Pil.

Manchmal endet es in verbalen Auseinandersetzungen, oder mit blauen Flecken, wenn andere ihren Ausbildungsleiter darauf aufmerksam machen, dass die „Beiden“ wohl nicht so gut miteinander auskämen. Antwortet er immer: Die tun nur so!

Lange Rede kurzer Sinn, aus welchem Grund auch immer sich Gwang Pil einen Schlenker bei Schießübungen leistet bleibt vorerst sein Geheimnis. So erhält Young Jin, als Jahrgangsbeste eine Auszeichnung. Man könnte auch einfach sagen, er macht ihr ein Geschenk, das vielleicht noch mehr wert wäre, läge Gwang Pil generell mehr an Auszeichnungen.

Gwang Pil und Young Jin landen schließlich als ein Team im Präsidentenhaushalt und sollen dessen Sohn beschützen. Kang Soo Ho ist kein ein jugendlicher Rabauke, auch wenn er sich so benimmt. Noch wird er als psychisch krank bezeichnet, auch wenn man versucht ist, es zu glauben. Der junge Mann war früher einmal der beste Kumpel von Gwang Pil, aber das ist Jahre her.  Soo Ho ist traumatisiert und demoralisiert, er hat jede Lust am Leben verloren und ist auf einem selbstzerstörerischen Tripp von dem ihn scheinbar niemand abbringen kann.

Die Ursache seiner Todessehnsucht ist unmittelbar mit den Ereignissen in der Vergangenheit beider junger Männer zu suchen. Aber was ist passiert? Und verliebt sich Soo Ho wirklich in Young Jin oder benutzt er sie nur, weil er erkannt hat, dass Gwang Pil sie mag?

Wer Pärchen mag, die sich verbal attackieren und die manchmal auch „körperlich“ werden, nicht in dem Sinn von „aktiv“.  Hier und da etwas Action und sich kopfüber abseilende Bodyguards, kann vielleicht auf seine Kosten kommen.

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