drama plus minus eyecandy

Dramen in denen es um Musik geht besitzen für mich immer eine besondere Form von Energie. Wobei in diesem Drama nicht nur gezeigt wird wie hart das Showbiz in Südkorea ist. Auch die sehr sensible Art und Weise der Darstellung der Charaktere, die hier nicht nur einfach eine Rolle spielen um bestimmte Lieder zu vermarkten.  Die Drehbuchautorin Song Ji Na ist eine der erfolgreichsten in Südkorea. Ich liebe es, wunderbar.

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Es macht einfach Freude bei Jae Huns „Verwandlung“ zu zusehen. Wie er sozusagen aus dem Tal der Ahnungslosen aufsteigt in den Olymp des Musicals, okay das ist jetzt etwas übertrieben. Für Im Joo Hwan habe ich eine kleine Schwäche, ach schon wieder werden manche sagen. Ja, ich weiß, aber ich kann keine Besserung versprechen, ich werde mich hüten. Denn es ist eine weitere meiner „Schwächen“ vertreten, Oh Man Suk. Der einen Lehrer porträtiert, wie man ihn nur jedem Schüler wünschen kann. Nicht, dass ich jetzt sage, lasst mindestens einen Alkoholiker an der Schule unterrichten und alles wird gut. Nein, soweit möchte ich jetzt nicht gehen. Aber, als er endlich bereit ist seine Verantwortung als Lehrer zu übernehmen, gibt er den Schülern keine Vorgaben im herkömmlichen Sinn. Sondern er bereitet sie auf das Leben als Künstler und als Mensch vor. Die Erfahrungen, die sie in ihrem Leben machen werden kann er ihnen nicht abnehmen, nur sie möglichst gut vorzubereiten ist er in der Lage. Herzzereißend ist die Szene, als seine Studenten von ihm Abschied nehmen, konsequent in der Art und Weise, wie er es ihnen beigebracht hat, nicht wie die Gesellschaft es erwartet sondern so wie ihr Herz es ihnen eingibt.

Zurück zu Jae Hun, der geprägt von der rauen Gesellschaft, in der er aufwuchs aufmüpfig geworden ist und fast nur auf Ablehnung gestoßen ist, ja abgeschrieben als hoffnungsloses Fall. Und dann in dem Moment tiefster Verzweiflung und Ratlosigkeit etwas Neues wagt. Und damit Erfolg hat, als er langsam seine anerzogenen Lebensmuster Stück für Stück ablegt. Er erneuert sich selbst und gerät in eine Krise, als seine alte Vergangenheit ihn wieder aufholt, die nicht nur seine Hoffnung auf eine musikalische Karriere, sondern auch die Freundschaft zu seinen Studienkollegen und seine neue Liebe in Gefahr bringt.

Wunderbar erzählt, schöne Musik, auch wenn man sich manchmal wünscht man würde das Endprodukt der vielen Proben, die man verfolgt sehen, so ist es am Ende nicht wirklich wichtig, man weiß, diese Geschichte nimmt ein gutes Ende, weil sie auf dem richtigen Weg gebracht wurde.

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