drama plus minus eyecandy

Das könnte interessant werden, da hinter dem Drama das selbe Team steht, wie bei Queen In Hyun’s Man. Ich bin gespannt.

Der Titel wurde am Anfang irrtümlich als Court Lady übersetzt, hat sich dann aber doch als Nine = 9 herausgestellt. (Da phonetisch das englische Wort NINE und das koreanische Wort das eben sinngemäß Court Lady heißt identisch sind.)

*****

Selten hat mich ein Drama so gepackt wie Nine. Oder soll ich sagen schon lange nicht mehr?

Aber Nine verlässt auch die üblichen Pfade eines koreanischen Dramas, d.h. grob betrachtet könnte Nine auch in jedem anderen Land geschaffen worden sein, rein theoretisch versteht sich. Nine hält sich nicht so sehr an asientypischen Probleme auf,  sondern setzt sich mit international gültigen Dramaregeln auseinander.

So genug zur grauen Theorie hinein ins Raumzeitkontinuumspektakel, wenn ich es so nennen darf.

Was ich schon bei Queen In Hyun’s Man mochte ist, dass das Team es einem einfach macht in das Drama einzusteigen. Wir haben einen Helden, seinen besten Freund, seine Freundin, seinen Bruder, seine Mutter, seinen Vorgesetzten als Grundessenz der Geschichte.

Und bereits nach wenigen Folgen, sehen wir wie der Held durch Eingreifen in das Rad der Geschichte einiges durcheinander wirbelt. Sein Bruder der tödlich verunglückt lebt wieder, ist verheiratet, was er zuvor nicht war und macht sich selbst dadurch zum Onkel seiner Liebsten. Ein Zustand der ihm nicht gefällt und er nutzt weiter die kleinen Helfer „Räucherstäbchen“ um innerhalb von 30 Minuten, die er in der Vergangenheit verbringen kann sich selbst und „seine“ Familie zu retten. Ganz nebenbei versucht er natürlich den Mann der maßgeblich mit an der Misere seiner Familie beteiligt war bloß zu stellen. Aber so einfach ist das gar nicht. Und jedesmal, wenn er aus der Vergangenheit zurück kommt fragt er sich, was hat sich geändert?

Er ist mit zahlreichen Probleme konfrontiert:

Da wäre zum einen sein Hirntumor.

Dann seine Freundin, die ihn heiraten möchte, und er will oder will doch nicht, oder ziert sich nur ein wenig, später ist es sein Hirntumor, der ihn bindungsscheu macht. Als er sie jedoch verliert, weil durch seine Interaktion im Leben seines Bruders, sie plötzlich zu seiner Nichte wird, ist er auch nicht wirklich glücklich. Noch größer wird das Problem, das Dinge also Gegenstände, die er in der „neuen“ Vergangenheit geschaffen hat Bestand haben und zu neuen Konflikten in der Gegenwart führen.

Sein Bruder, dem er zwar das Leben retten kann, wird weiterhin schwer von Depressionen geplagt.

In all der Zeit steht ihm sein bester Freund und Arzt zur Verfügung, er ist auch lange Zeit der einzige Insider, der über die Zeitsprünge Bescheid weiß.

Am Ende kommt für unseren Helden die Einsicht, nicht durch das Ändern der Handlungen, den Ablauf von Ereignissen zu verändern um sich dann mit einer Gegenwart konfrontiert zu sehen, die einen ständig neu herausfordert. Er lernt sich dem Moment zu stellen und den richtigen Moment zum Handeln zu wählen.

Carpe Diem, sage ich da nur. Nutze den Tag und jeder Tag hat 48 Einheiten à 30 Minuten, man braucht keine Räucherstäbchen um zu erkennen was im Leben wichtig ist.

Einfache Botschaft:

Lebe dein Leben, liebe und suche und genieße dein Glück, aber suche es weder zu weit in der Vergangenheit, noch in der Zukunft. 

Lebe den Moment!

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