drama plus minus eyecandy

Ich und Ärztedramen, aber sie haben eben eine ganz eigene Dramatik. Ich kann mich ihnen nicht ganz entziehen, auch wenn ich ab und zu eins auslasse. Bei diesem war ich wegen der Besetzung von Anfang an im Boot, ähm am Bildschirm.  Zum Beispiel Lee Sung Min hat in der Zeit von 2004- 2012 insgesamt in 22 Dramen mitgespielt, davon habe ich immerhin 8 gesehen. Seine letzte Rolle bei King2Hearts als König war besonders anrührig.

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Eigentlich ging es anfangs in dem Drama um Jae In und Min Woo, die beide aus verschiedenen Gründen Medizin studierten. Jae In hauptsächlich, weil es Familientradition ist. Min Woo, ja warum eigentlich? Was waren seine wahren Beweggründe? Hier setzt das Drama ein, da Min Woo sich einen bequemen Job ausgesucht hat, er arbeitet Teilzeit in einer Klinik, die sich der traditionellen asiatischen Medizin verschrieben hat, aus rechtlichen Gründen braucht diese Klinik jedoch einen Arzt, der sozusagen pro forma Rezepte und Verordnungen unterschreibt. Nebenher übersetzt er als Hobby noch amerikanische Arztserien und wird so nebenbei noch mit allerlei weniger bekannten Diagnosen konfrontiert, man könnte es auch als eine Spezialschulung bezeichnen.

Wie gesagt, es ändert sich als Min Woo, Dr. Choi In Hyuk begegnet. Er, der in der Praxis relativ unbeholfen bis komplett überfordert ist sieht einem begnadeten Chirurgen zu wie er Leben rettet. Später hofft er Dr. Choi kann auch einem Mädchen helfen bei dem Min Woos  erste Hilfeversuche scheitern, aber hier kann auch der Facharzt nicht helfen. Jede Hilfe ist zu spät und Min Woo wird mit aller Schärfe von ihm zurecht gewiesen.

Ist das alles was er als Arzt drauf hat, seine Patienten zu einem anderen zu bringen? Ist er nicht fähig die Verantwortung für einen Patienten zu nehmen? Wozu ist er dann Arzt geworden? Und Min Woo erkennt für sich ein neues Ziel, er möchte Arzt sein, und er möchte ein Arzt sein, wie Dr. Choi.

Er bewirbt sich in der Sejong-Klinik und wird genau wie Jae In dort einen Assistenzarztstelle antreten. Jae In denkt inzwischen, dass Min Woo heimlich in sie verschossen ist und ihr deshalb in die Klinik gefolgt ist, dabei wusste er gar nichts von ihren Plänen. Wie dem auch sei, natürlich versucht sie ihm eine gemeinsame Zukunft auszureden, aber Min Woos Erklärungsversuche scheitern und langsam glauben auch die lieben Kollegen – da geht doch was, oder?

Kurz und gut ab diesem Moment wird es ziemlich turbulent für die jungen Ärzte in der Notaufnahme, man erfährt einiges über die wirtschaftlichen Hintergründe und die Nöte von Sanitätern, die versuchen händeringend ein Bett für ihre Patienten zu erhaschen. Nicht das wir das nicht auch zum Teil aus der deutschen „Sachsenklinik“ kennen.

Dennoch möchte ich dieses Drama in meiner Sammlung nicht missen und wer wie ich einen kleine Affinität für Medizindramen hat, willkommen im Club und probieren geht über studieren.

Außerdem mochte ich den Soundtrack zum Drama ich habe einfach eine schwäche für E-Gitarren in jeder Variation hier von Every Single Day (Anspieltipps: Hourglass, Cold und Father).

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