drama plus minus eyecandy

Fast schon als legendär möchte ich die Fahrstuhlszene zu Beginn des Dramas nennen, unabhängig davon läuft man bei diesem Drama ungebremst in die Fallstricke der Liebe. Und was kommt dann? Makjang!!!

Wer auf Makjang steht; sollte sich dieses Drama auf alle Fälle anschauen, vom einfachen Schreien, bis zum beinahe Trommelfellplatzer, vom Haareausreißen bis zum Tritt unter die Gürtellinie ist alles dabei.

*****

Mein Verhältnis zu Bad Love ist ein sehr zwiespältiges, einerseits habe ich es immerhin mindestens zweimal gesehen, aber das heißt nicht es sei so gut, dass man es öfter als einmal anschauen muss.

Der Einstieg in das Drama war sehr cineastisch, dass man schon fast daran glaubte ein 2o-teiliges Kinospektakel sehen zu dürfen, aber es endete genau dann als die Romanze zu Ende und das wahre Drama sprichwörtlich Einzug hielt. Es ist durchaus möglich, das die Art des Drehens als Stilmittel benutzt wurde, denn zu Beginn scheint alles wie in einer Traumwelt, man akzeptiert die Bilder, wie man sie präsentiert bekommt. Man glaubt Kang Yon Ki sei ein Aufreißer, einer der die Frauen benutzt und zu wahrer Liebe nicht fähig ist. Und im Gegenzug fällt man auf die Präsentation von Lee Soo Hwan herein, ähnlich wie die weibliche Hauptfigur erliegen wir, wie die Kamera, seinem Charme, seinem Aussehen und nehmen jedes seiner Worte für bare Münze. Im Prinzip ist es aber genau umgekehrt.

Lee Soo Hwan ist mitnichten ein perfekter Schwiegermuttertraum. Er ist verheiratet mit der Schwester von Yon Ki, nicht aus Liebe, vielmehr um sich nach oben zu … Ihr wisst was ich meine, … Er will erfolgreich, reich und mächtig sein. Und dann passiert etwas ungeplantes, er verliebt sich in Na In Jung, nettes Mädchen von nebenan, aufstrebende Cellospielerin mit vielversprechender Zukunft. Aber diese Zukunftsblase zerplatzt, als sich zu der ungeplanten Liebelei eine ungeplante Schwangerschaft gesellt. Soo Hwas Fassade bröckelt, anfänglich verspricht er noch das Blaue vom Himmel, aber als seine Frau hinter sein süßes Geheimnis kommt. Stellt sie Jung In bloß, selbst als diese ihr klar macht, dass sie sich von ihrem Mann getrennt hat und ihn nicht mehr sehen wird. Yon Kis Schwester Ga Yun ist unnachgiebig, setzt ihr körperlich zu, was eine spätere Karriere als Cellistin außer Frage stellt und lässt schließlich beide wegen Ehebruchs einsperren. (Damals ging das noch inzwischen ist dieses Gesetz geändert worden.) Soo Hwa sieht seine gesellschaftliche Stellung in Gefahr und gibt dem Druck seiner Frau nach. In Jung steht vor den Trümmern ihrer Existenz und verliert auch noch ihr Kind durch zu früh einsetzende Wehen.

Yon Ki selbst, so lernen wir, ist auch ein Mensch der Narben auf der Seele trägt, seine einzige Liebe hat er verloren, seine Liebste war depressiv und beendete ihr Leben durch Suizid. In der Art wie sie diesen Selbstmord beging, leidet er bis heute an Schuldgefühlen. Er hat sich mit seiner Familie überworfen, weil er in die Welt der Kunst „geflüchtet“ ist.

Und nachdem beide Charaktere, Yon Ki wie auch Jung In einen Neubeginn wagen wollen, ausgerechnet am selben Ort, kreuzen sich ihre Wege. Von gegenseitiger Sympathie zu sprechen wäre zuviel gesagt, man ist sich spinnefeind. Später als sie sich anfreunden und ein Paar werden, kommt seine Familie ins Spiel und Jung Ins ganzes Drama beginnt von vorne, denn nach wie vor ist sie diese eine Persona non grata.

Es wird ein Hauen und Stechen, bei dem immer wieder klar wird, das Yon Kis Familie nur ihre eigene Meinung gelten lässt, an einer anderen Wahrheit, als der, die sie sich selbst zurecht gelegt haben sind sie gar nicht interessiert. Dennoch irgendwann nach vielen Mühen und noch mehr Tränen, erlebt das Paar sein ganz privates Happy-End.

Mein persönliches Highlight in diesem Drama war, ich wurde auf die Schauspielerin Lee Yo Won aufmerksam, und danach sah ich verschiedene Dramen mit ihr, das zuvor gedrehte SURGEON BONG DAL HEE und die späteren Dramen QUEEN SEON DUK und 49 DAYS.

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