drama plus minus eyecandy

Bei diesem Drama weiß ich noch nicht ob oder ob nicht und das in jeder Beziehung. Zum einen mag ich Park Shi Hoo als Schauspieler. Aber bei Moon Geun Young weiß ich nicht. So richtig in guter Erinnerung ist sie mir eigentlich nur in Innocent Steps geblieben. Wobei ich nicht sage, sie sei eine schlechte Schauspielerin einfach die Wahl ihrer Projekte, na ja, ..  Hat mich nicht so gelockt, weshalb ich wenig davon gesehen habe. Was ich als letztes, teilweise gesehen habe war Marry me Mary, und das Drama war meiner Meinung nach mehr schlecht als recht und konnte wohl nur wegen der Popularität der beiden (drei) Hauptdarsteller als Erfolg gezählt werden.  Noch ist über die Story nicht soviel bekannt, deshalb werde ich diesen Punkt später eintragen.

Die neuesten Trailer lehnen sich optisch an die Geschichte von Alice im Wunderland. Ansonsten würde ich gerne mehr wissen, aber die Informationen sind sehr verhalten über dieses Drama. Ich will mehr!!!

Who the ****/bleep is Alice?

*****

Park Shi Hoo, erst einmal brauche ich keine weiteren Gründe um zu schauen, aber die Story lässt sich  gut an.

Das war, was ich am Anfang der Serie dachte. Aber ich mache keinen Hehl daraus, dass ich eine gute ausgeklügelte Geschichte bevorzuge, das Problem besteht nur darin, wenn man mir Begriffe an den Kopf wirft, in diesem Fall PTSD (zu deutsch PTBS). Es wundert mich generell was in Dramen per Computer recherchiert wird und dann dieser Begriff nicht?

Die Diagnose wird ohne wenn und aber geschluckt. Bei mir jedoch war spätestens da der Moment an dem das Drama an Fahrt verlor.

Warum?

PTBS ist eine Diagnose, die hauptsächlich bei Gewaltopfern gestellt wird, häufig bei Kindern denen Grausamstes widerfahren ist, sexuelle Übergriffe, Folter, Terror lasst eure Fantasie spielen. Nun ich weiß nicht, ob ich diese „Pille“ als Zuschauer hätte übersehen sollen, als hätte ich mich nur an einem kleinen Pfefferminz-Bonbon verschluckt, aber was versuche ich mir vor zu machen, dazu bin ich einfach nicht der Typ. Wahrscheinlich war es einfach nur als ein „nettes“ Etikett für eine psychische Erkrankung eines Cheongdamdong- Bewohners gedacht, es wäre wahrscheinlich einfach nicht hip genug gewesen ihm eine Depression zu attestieren, obwohl es wahrscheinlich zutreffender wäre.

Egal, von dem Punkt an dachte ich, ist Seung Jos Freund jetzt überhaupt noch als guter Arzt zu bewerten, geschweige denn als guter Freund. Bewahrheitet sich hier nicht einmal mehr, dass man seine Familienmitglieder und Freunde vielleicht nicht zu seiner Patientenschar addieren sollte? Oder, was noch schlimmer ist? Was soll ich jetzt von Seung Jo halten? Wäre er nicht wirklich besser in einer Psychotherapie aufgehoben? Und einmal in diesem Gespinst an Fragen gelandet, habe ich den roten Faden vermisst. Die Chemie ging flöten.

Und selbst, wenn noch einige nette Szenen dabei waren, so war es für mich wie eine Sahnetorte, die eine leckere Verzierung hat und wenn man dann den ersten Happen vom Tortenstück auf der Zunge hat fehlt etwas.

Schade, eigentlich …

Okay, nicht die ganze Torte war fade oder nicht perfekt abgestimmt sondern nur die zweite Schicht der Füllung. Ich mochte den Anfang, wie Han Se Kyungs Beziehung in die Brüche ging, war alles wunderbar angelegt vom Spannungsbogen einer Geschichte geurteilt. Es wundert mich, dass bei Seung Jo niemand mit der Diagnose ADHS gekommen ist. Wie auch immer, von dem Vorwort einzelner Figuren muss ich sagen, Tommy Hong hatte ich mir etwas offensiver vorgestellt, aber war jetzt nicht weiter schlimm. Neidlos anzuerkennen bleibt, dass ein Charakter in der ganzen Serie am Stimmigsten war Seung Jos Ex – Yoon Joo.  Aber zurück zu unserem Hauptpaar der Serie, auch wenn man als Zuschauer dazu verdonnert war fest an deren Liebe zu glauben, war davon im Spiel leider nicht so viel erkennbar, wenn man etwas zugeben muss, dass die Darsteller das gut versteckten, war ja auch so gedacht, sonst hätte es nur 12 und keine 16 Folgen gegeben. Mit der Geschichte versöhnt haben mich dann wieder die letzten beiden Folgen.  Auch wenn all die Folgen dazwischen sicher nötig waren hätte ich mir manches mal gewünscht, die Unterschiede wären nicht nur mit Worten, Zitaten und dem Benutzen der französischen Sprache (deren Aussprache mich fast das Fürchten gelehrt hat). Sondern wären  so wie in den ersten Folgen mit leichten Seitenhieben oder auch mal mit dem Holzhammer in Erinnerung gebracht worden.

Fazit:

Idee – war gut

Ausführung – sehr gut bis durchwachsen

Mein persönliches Fazit, ich bin immer noch Park Shi Hoo Fan und Moon Geun Young hat es immer noch nicht ganz geschafft mich für sie zu begeistern. Wiederholungsgefahr von wegen nochmal anschauen, eher unwahrscheinlich.

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